Allianz Aktie: Neue Partnerschaft
Allianz setzt bei der Markenstrategie auf einen der bekanntesten Gesichter im Welttennis. Mit Jannik Sinner holt sich der Versicherer einen globalen Botschafter an Bord – und verbindet das gleich mit einem sozialen Baustein über Sinners Stiftung. Doch was bringt so ein Deal dem Konzern aus Anlegersicht, wenn in den nächsten Wochen vor allem harte Zahlen zählen?
Sinner als Markenbotschafter: Reichweite trifft „We’re here to serve“
Die Partnerschaft wurde gestern, am 29. Januar 2026, offiziell gemacht. Der vierfache Grand-Slam-Champion wird Global Brand Ambassador und soll Allianz in Kernmärkten näher an Tennis-Fans heranführen. Der Konzern betont dabei die globale Strahlkraft des Sports: Tennis ist laut Allianz nach Fußball die zweitbeliebteste Sportart in den Kernmärkten.
Unter dem Motto „We’re here to serve“ ist auch die Unterstützung der Jannik Sinner Foundation Teil der Zusammenarbeit. Die 2025 gegründete Stiftung fördert Kinder und Jugendliche über Bildungs- und Sportprogramme. Sinner ergänzt damit ein Sport-Portfolio, in dem Allianz bereits stark positioniert ist – als offizieller Versicherer der Olympischen und Paralympischen Spiele bis 2032 sowie als Hauptsponsor der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026.
Die Fakten im Überblick
- Partnerschaft: Jannik Sinner wird Allianz Global Brand Ambassador (verkündet am 29.01.2026)
- Nächster Ergebnis-Termin: Vorläufige Zahlen für 2025 am 26. Februar 2026
- Jahresbericht: 13. März 2026
- Hauptversammlung: 7. Mai 2026
- Indien-Deal: Verkaufserlös 2,1 Mrd. €, Sondergewinn ca. 1,1 Mrd. € (Verbuchung in Q1 2026)
- Windpark-Investment: 20,25% am Offshore-Windpark Îles d’Yeu et Noirmoutier (500 MW)
Zahlen, Sondereffekt und Investment: Darauf schauen Anleger jetzt
So aufmerksamkeitsstark die Sinner-Partnerschaft ist: Für Investoren dürfte kurzfristig der Blick auf den Finanzkalender wichtiger bleiben. Am 26. Februar folgen die vorläufigen Ergebnisse für 2025, der vollständige Bericht kommt Mitte März. Bereits im dritten Quartal 2025 hatte Allianz die Prognose angehoben und für das Gesamtjahr einen operativen Gewinn von mindestens 17 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Zusätzliche Relevanz bekommt der Jahresstart durch den Indien-Deal. Anfang Januar hat Allianz den Verkauf von Beteiligungen an indischen Gemeinschaftsunternehmen abgeschlossen. Die erste Tranche brachte 2,1 Milliarden Euro; der Sondergewinn von rund 1,1 Milliarden Euro soll im ersten Quartal 2026 verbucht werden. Laut Angaben verbessert sich dadurch auch die Solvency-II-Quote um etwa fünf Prozentpunkte – ein klar messbarer Effekt.
Parallel unterstreicht der Konzern seine Ausrichtung auf nachhaltige Infrastruktur: Allianz Global Investors stieg am 22. Januar mit 20,25% in den französischen Offshore-Windpark Îles d’Yeu et Noirmoutier ein (Kapazität 500 MW).
Am Markt zeigt sich die Aktie derweil stabil: Heute notiert sie bei 371,80 Euro (+0,68%). Auf 30 Tage steht dennoch ein Minus von -4,79%, während sich über 12 Monate ein Plus von 17,88% ergibt.
Am 26. Februar 2026 rücken mit den vorläufigen Jahreszahlen die operativen Ergebnisse in den Mittelpunkt – flankiert vom bereits angekündigten Sondereffekt aus dem Indien-Verkauf, der im Q1 2026 in den Büchern auftauchen soll.
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