Spanische Großbanken stehen selten so im Rampenlicht wie Santander am heutigen Investor Day. Nach dem vierten Rekordjahr in Folge stellt das Management am 25. Februar die Weichen für den nächsten Strategiezyklus. Können die Spanier das hohe Tempo bei Gewinnwachstum und Aktionärsrenditen auch in den kommenden Jahren halten?

Rekordzahlen als stabiles Fundament

Die Ausgangslage für die neuen Zielsetzungen ist beachtlich. Santander blickt auf ein Geschäftsjahr 2025 zurück, in dem der Nettogewinn um 12 Prozent auf den Rekordwert von 14,1 Milliarden Euro kletterte. Besonders effizient zeigte sich das Institut bei der Eigenkapitalrendite (RoTE), die mit 16,3 Prozent deutlich über den Vorjahreswerten lag. Parallel dazu erreichte die harte Kernkapitalquote mit 13,5 Prozent einen historischen Höchststand.

Diese operativen Erfolge ermöglichen es der Bank, ihre Aktionäre massiv am Erfolg zu beteiligen. Erst Anfang Februar genehmigte der Verwaltungsrat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 5 Milliarden Euro. Insgesamt plant Santander, für die Jahre 2025 und 2026 mindestens 10 Milliarden Euro an die Anteilseigner auszuschütten.

Expansion und Effizienz im Fokus

Ein zentraler Pfeiler der künftigen Strategie ist der Ausbau des US-Geschäfts. Durch die vereinbarte Übernahme der Webster Financial Corporation für rund 12,3 Milliarden US-Dollar will Santander seine Präsenz im Privat- und Firmenkundengeschäft in den Vereinigten Staaten signifikant stärken. Marktbeobachter werten diesen Schritt als klares Signal für eine stärker diversifizierte Ertragsstruktur.

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Für das laufende Jahr 2026 peilt das Management ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich an. Nach der vollständigen Integration von Webster Financial soll die Dynamik 2027 weiter zunehmen. Hier stellt die Bank zweistellige Zuwachsraten beim Umsatz und ein Gewinnplus im mittleren Zehnerbereich in Aussicht.

Analysten heben den Daumen

Die Zuversicht des Managements wird von führenden Investmentbanken geteilt. RBC Capital stufte die Aktie jüngst auf „Outperform“ hoch und begründete dies mit den erwarteten Kostensenkungen sowie einer möglichen Eigenkapitalrendite von 19,5 Prozent bis 2028. Auch die Deutsche Bank hob ihr Kursziel an und verwies auf die verbesserten Aussichten für die Kapitalrückführung.

An der Börse wird diese Entwicklung positiv honoriert. Mit einem Plus von knapp 77 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate gehört das Papier zu den Top-Performern im Sektor. Aktuell notiert die Aktie bei 10,77 Euro und liegt damit nur etwa drei Prozent unter ihrem jüngsten 52-Wochen-Hoch.

Für die kommenden Quartale setzt Santander auf eine Kombination aus strikter Kostendisziplin und gezieltem Wachstum in Übersee. Das erklärte Ziel für 2027 bleibt ein zweistelliges Ertragswachstum, sofern die Integration der US-Zukäufe wie geplant verläuft.

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