Kratos Defense hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem starken Schlussquartal beendet, doch die Reaktion am Markt fiel ernüchternd aus. Trotz Rekordwerten beim Auftragsbestand blicken Anleger skeptisch auf den Start in das neue Jahr. Verzögerungen infolge des US-Regierungsstillstands Ende 2025 belasten die kurzfristigen Erwartungen und überschatten die eigentlich positive operative Entwicklung.

Rekordaufträge treffen auf Prognose-Delle

Im vierten Quartal 2025 konnte das Unternehmen die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertreffen. Besonders die Sparten für unbemannte Systeme und Raketenunterstützung zeigten ein zweistelliges organisches Wachstum. Dieser Aufwärtstrend spiegelt sich auch im Auftragsbestand wider, der mit 1,573 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand erreichte.

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Die Enttäuschung folgte jedoch mit dem Ausblick auf das erste Quartal 2026. Das Management rechnet mit einem Umsatz zwischen 335 und 345 Millionen US-Dollar – ein Wert, der hinter den Prognosen der Analysten zurückblieb. Kann der massive Auftragsbestand diese kurzfristigen Verzögerungen, die auf den zeitweisen Stillstand der US-Regierungsgeschäfte zurückzuführen sind, schnell genug kompensieren? Marktteilnehmer reagierten am Dienstag mit deutlichen Verkäufen, woraufhin die Aktie um über acht Prozent einbrach. Am Mittwoch notierte das Papier bei rund 77,44 Euro nahezu unverändert zum Vortag.

Fokus auf Hyperschall und Drohnen-Skalierung

Trotz der Delle im ersten Quartal treibt Kratos seine strategischen Wachstumsfelder massiv voran. Ein zentraler Pfeiler ist der Bereich Hyperschall-Technologie: Hier strebt das Unternehmen für 2026 eine Verdopplung des Umsatzes auf rund 400 Millionen US-Dollar an. Bis 2027 soll dieser Wert sogar auf 700 Millionen US-Dollar steigen, gestützt durch eine starke Nachfrage nach Feststoffraketenmotoren.

Parallel dazu bereitet Kratos die Großserie für die taktische Drohne „Valkyrie“ vor. Während die Produktionskapazitäten aktuell noch begrenzt sind, soll der Ausstoß bis Ende 2028 auf jährlich 40 Flugzeuge verfünffacht werden. Die jüngste Übernahme von Nomad Global Communication Solutions für rund 110 Millionen US-Dollar unterstreicht zudem den Expansionskurs im Bereich der mobilen Kommunikationssysteme für Verteidigungszwecke.

Für das Gesamtjahr 2026 visiert Kratos einen Umsatzkorridor von 1,595 bis 1,675 Milliarden US-Dollar an. Die Erreichung dieser Ziele wird maßgeblich davon abhängen, wie reibungslos das Hochfahren der Valkyrie-Produktion gelingt und ob die angepeilten Margen beim bereinigten EBITDA von rund zehn Prozent trotz der hohen Vorabinvestitionen in neue Programme gehalten werden können.

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