Santander Aktie: US-Milliarden-Deal
Santander drückt in den Vereinigten Staaten aufs Tempo. Mit der 12,1 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Webster Financial zielt die Bank auf eine Top-10-Platzierung im US-Markt ab. Flankiert wird dieser Expansionsschritt von starken Quartalszahlen und einem neuen, milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm.
- Übernahme von Webster Financial für 12,1 Milliarden Dollar.
- Nettogewinn im vierten Quartal 2025 klettert um 15 Prozent.
- Vorstand genehmigt Aktienrückkauf über 5,03 Milliarden Euro.
Expansion im US-Privatkundengeschäft
Die Übernahme von Webster Financial wird über eine Kombination aus Barmitteln und neu ausgegebenen Santander-Aktien finanziert. Webster-Aktionäre erhalten pro Anteilsschein 48,75 Dollar in bar sowie 2,0548 Santander-Aktien. Insgesamt beläuft sich die Gegenleistung damit auf 75,00 Dollar je Aktie.
Durch den Zusammenschluss entsteht ein Institut mit einer Bilanzsumme von rund 327 Milliarden Dollar. Santander will damit vor allem seine Präsenz im Nordosten der USA stärken und die bestehenden US-Aktivitäten mit dem Einlagengeschäft von Webster kombinieren. Erreicht die Bank damit ihr Ziel, zu den zehn größten Retailbanken der USA aufzusteigen? Die geplante Marktpositionierung nach Abschluss der Transaktion deutet zumindest darauf hin.
Starke Zahlen und Milliarden-Rückkauf
Die finanzielle Basis für diesen Kurs lieferte das vierte Quartal 2025. In diesem Zeitraum steigerte die Bank den Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. Die Gesamteinnahmen kletterten leicht auf 16,11 Milliarden Euro, gestützt durch eine rege Kundennachfrage.
Als Reaktion auf die Ergebnisse genehmigte der Vorstand Anfang Februar ein Rückkaufprogramm im Volumen von rund 5,03 Milliarden Euro. Damit sollen bis zu 470 Millionen Aktien eingezogen werden, was etwa 3,2 Prozent des Grundkapitals entspricht. Rund 1,83 Milliarden Euro davon sind direkt für die Aktionärsvergütung des Geschäftsjahres 2025 vorgesehen.
Regulatorischer Gegenwind in Spanien
Trotz der Wachstumspläne gab es zuletzt einen Dämpfer von regulatorischer Seite. Die spanische Finanzaufsicht verhängte eine Strafe von über 40 Millionen Euro gegen das Institut. Hintergrund sind verfahrenstechnische Compliance-Mängel bei der Digitaltochter Openbank. Marktbeobachter werten die Höhe der Strafe auch als Signal der Aufsicht an systemrelevante Institute, die Einhaltung interner Kontrollprozesse strikter zu überwachen.
Der Abschluss der Webster-Übernahme ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant. Bis dahin steht die Integration der neuen US-Einheiten sowie die schrittweise Umsetzung des angekündigten Milliarden-Rückkaufs im Mittelpunkt des Marktinteresses.
Santander-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Santander-Analyse vom 09. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Santander-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Santander-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Santander: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








