Der Software-Konzern liefert starke Quartalszahlen und kündigt ein gigantisches Aktienrückkaufprogramm an. Eigentlich ein klares Kaufsignal für Investoren. Stattdessen rutscht der Kurs immer weiter ab, getrieben von einer wachsenden Sorge über die zukünftige Konkurrenzfähigkeit im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.

Die unsichtbare Gefahr durch KI

Verantwortlich für die anhaltende Schwäche sind tiefgreifende Branchensorgen. Marktbeobachter befürchten, dass neue KI-Agenten von Unternehmen wie Anthropic oder Amazon AWS klassische Vertriebs- und Kundenmanagement-Aufgaben zunehmend automatisieren. Diese Entwicklung bedroht das Kerngeschäft der etablierten CRM-Plattformen.

Zusätzlich belasten makroökonomische Gegenwinde den gesamten Technologiesektor spürbar. Der anhaltende US-Iran-Konflikt, steigende Ölpreise von über 105 US-Dollar pro Barrel und das schwierige Zinsumfeld sorgen für eine generelle Zurückhaltung bei hoch bewerteten Software-Titeln. Institutionelle Investoren reagieren darauf uneinheitlich: Während einige große Adressen ihre Positionen zuletzt massiv ausbauten, reduzierten andere ihre Bestände deutlich.

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Fundamentaldaten als Gegenwicht

Blickt man rein auf die jüngste Geschäftsentwicklung, wirkt die Marktreaktion paradox. Im abgelaufenen Quartal übertraf das Unternehmen mit einem Gewinn von 3,81 US-Dollar pro Aktie die Erwartungen deutlich. Auch der Umsatz kletterte um gut zwölf Prozent nach oben. Die Bewertung ist durch den jüngsten Preisverfall historisch günstig geworden.

Um den Abwärtsdruck abzufedern, greift das Management nun tief in die Kasse. Ein beschleunigtes Rückkaufprogramm über 25 Milliarden US-Dollar soll den Kurs stützen und könnte bis zu 14 Prozent der ausstehenden Papiere vom Markt nehmen. Parallel dazu wurde die Dividende angehoben.

Die Diskrepanz zwischen operativer Stärke und Kursverlauf spiegelt sich schonungslos in den aktuellen Notierungen wider. Am Freitag verabschiedete sich das Papier mit einem Minus von 3,45 Prozent bei 155,56 Euro ins Wochenende. Damit notiert der Titel nur noch hauchdünne drei Prozent über seinem 52-Wochen-Tief.

Für das laufende Geschäftsjahr 2027 peilt das Management einen Gewinn zwischen 13,11 und 13,19 US-Dollar je Aktie an. Analysten halten trotz der Volatilität mehrheitlich an ihren positiven Einschätzungen fest und vergeben ein durchschnittliches Kursziel von rund 280 US-Dollar. Solange die Sorgen vor einer KI-gesteuerten Disruption des Geschäftsmodells anhalten, bleibt das massive Rückkaufprogramm die wichtigste Stütze gegen weitere Kursverluste.

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