Salesforce setzt voll auf künstliche Intelligenz, und das spiegelt sich in den Auftragsbüchern wider. Während Teile der Softwarebranche mit den Umbrüchen durch neue Technologien kämpfen, feiert der Konzern mit seinem KI-gestützten Produkt "Agentforce" beachtliche Vertriebserfolge. Kann diese strategische Ausrichtung den zuletzt stark unter Druck geratenen Aktienkurs nachhaltig stützen?

Neue Märkte im Visier

Um die Reichweite seiner KI-Lösungen zu vergrößern, treibt der Softwarekonzern gezielte Partnerschaften voran. Ein neues Projekt mit der Formel 1 soll den rund 827 Millionen Fans der Rennserie eine ständige, personalisierte Interaktion ermöglichen. Gleichzeitig rollte das Unternehmen speziell für die Telekommunikationsbranche angepasste Versionen seiner "Agentforce"-Suite aus.

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Diese Vorstöße zeigen messbare Resultate: Die Plattformen Agentforce und Data 360 erreichten im vierten Quartal einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von über 2,9 Milliarden US-Dollar, was einer Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit 29.000 abgeschlossenen Deals seit dem Start ist Agentforce das am schnellsten wachsende organische Produkt in der Geschichte des Unternehmens.

Solides Fundament trotz Branchensorgen

Dieser interne Erfolg ist ein wichtiges Signal für den Markt. Aktuell sieht sich die breitere Softwarebranche mit der Sorge konfrontiert, dass automatisierte Tools traditionelle Geschäftsmodelle untergraben und die Margen branchenweit drücken könnten. Salesforce scheint diese Phase der Umbrüche operativ gut zu meistern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2026 kletterte der Umsatz um zehn Prozent auf 41,5 Milliarden US-Dollar. Für das nun laufende Fiskaljahr 2027 peilt das Management Einnahmen von bis zu 46,2 Milliarden US-Dollar an.

Auf dem Parkett deuten sich nach einer langen Durststrecke erste Erholungstendenzen an. Zwar verzeichnet der Titel seit Jahresanfang noch ein deutliches Minus von knapp 20 Prozent, in den vergangenen 30 Tagen konnte sich der Kurs jedoch um 7,48 Prozent erholen und schloss am Freitag bei 174,10 Euro.

Neben den Wachstumsaussichten durch die KI-Integration untermauert das Management die Profitabilität durch anhaltende Kapitalrückflüsse. Nachdem im abgelaufenen Jahr bereits über 14 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre flossen, prognostiziert Salesforce für 2027 einen freien Cashflow von mehr als 16,5 Milliarden US-Dollar. Anleger, die am 9. April 2026 im Aktienregister stehen, erhalten am 23. April eine Quartalsdividende in Höhe von 0,44 US-Dollar je Anteilsschein.

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