Koenig & Bauer meldet für das Geschäftsjahr 2025 eine deutliche Steigerung der operativen Ertragskraft, sieht sich jedoch mit einem spürbaren Rückgang beim Neugeschäft konfrontiert. Während die Profitabilität zulegte, verschreckte der zweistellige Einbruch beim Auftragseingang die Anleger. Die Aktie rutschte heute um über 7 Prozent ab und markierte bei 8,22 Euro ein neues Jahrestief.

Operative Wende bei den Erträgen

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen steigerte das Unternehmen den Umsatz im vergangenen Jahr leicht auf 1.302,4 Millionen Euro. Besonders beim operativen Ergebnis machten sich Effizienzmaßnahmen bemerkbar: Das operative EBIT konnte auf 36,6 Millionen Euro nahezu verdoppelt werden. Auch der Free Cashflow kehrte mit 7,2 Millionen Euro zurück in den positiven Bereich, nachdem im Vorjahr noch Belastungen dominiert hatten.

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Jedoch trübt der Blick in die Auftragsbücher die Bilanz. Mit 1.233,2 Millionen Euro lag der Auftragseingang im Jahr 2025 um 12,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang spiegelt die Investitionszurückhaltung in der Branche wider und erhöht den Druck auf die künftige Auslastung. Das Misstrauen am Markt ist groß: Seit dem 52-Wochen-Hoch im April 2025 hat das Papier mehr als die Hälfte seines Wertes verloren.

Strategie IMPACT und Ausblick 2026

Um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, verabschiedete der Konzern die Strategie „IMPACT“, die als Leitfaden für das kommende Jahrzehnt dienen soll. Parallel dazu wurden Anpassungen in der Governance-Struktur bekannt, unter anderem zur Unabhängigkeit im Aufsichtsrat und zur Umsetzung eines neuen Vergütungssystems für den Vorstand.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 stellt das Management eine Seitwärtsbewegung beim Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres in Aussicht. Das operative EBITDA soll einen Wert von rund 80 Millionen Euro erreichen. Die Erreichung dieser Ziele wird nun zum zentralen Gradmesser für den Erfolg der neuen Strategie, während die Aktie seit Jahresbeginn bereits ein Minus von rund 24 Prozent verbucht.

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