Der niederländische Halbleiterausrüster ASML erlebt einen bemerkenswerten Höhenflug. Die Aktie hat sich binnen sechs Monaten nahezu verdoppelt und notiert nur knapp unter ihrem bisherigen Rekordstand. Verantwortlich für die Rally: Rekordaufträge im vierten Quartal und eine starke Nachfrage nach hochmodernen Chip-Fertigungsanlagen für KI-Anwendungen.

Rekordaufträge treiben die Rally

Das Fundament der Kursrally liegt in den außergewöhnlich starken Quartalszahlen vom Januar. Der Auftragseingang im vierten Quartal 2025 erreichte 13,2 Milliarden Euro – fast doppelt so viel, wie Analysten erwartet hatten. Allein 7,4 Milliarden Euro entfielen auf hochmoderne EUV-Lithographiesysteme, die für die Fertigung modernster Chips unverzichtbar sind.

Der Umsatz kletterte im vierten Quartal auf 9,7 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 52,2 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 verbuchte ASML Erlöse von 32,7 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 9,6 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand zum Jahresende belief sich auf 38,8 Milliarden Euro.

Optimistischer Ausblick und Aktienrückkäufe

Für 2026 rechnet das Management mit einem Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro. Die Bruttomarge soll zwischen 51 und 53 Prozent liegen. Bereits für das erste Quartal 2026 stellt ASML Erlöse zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro in Aussicht.

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Parallel kündigte der Konzern ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro an, das bis Ende 2028 laufen soll. Das vorherige Programm hatte zwischen 2022 und 2025 Papiere im Wert von 7,6 Milliarden Euro zurückgekauft. Zudem erhöhte ASML die Dividende für 2025 um 17 Prozent auf 7,50 Euro je Aktie.

KI-Boom als Kurstreiber

Die starke Nachfrage nach ASMLs Anlagen spiegelt den massiven Ausbau der Chip-Produktion für Künstliche Intelligenz wider. Halbleiterhersteller investieren Milliarden in neue Kapazitäten, um den Bedarf an leistungsfähigen Prozessoren zu decken. ASML profitiert dabei von seiner Monopolstellung bei EUV-Lithographiesystemen, die für die Fertigung modernster Chips zwingend erforderlich sind.

Der Umsatz mit EUV-Systemen stieg 2025 um 39 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. Anfang 2026 qualifizierte Intel zudem ASMLs nächste Maschinengeneration EXE:5200B für die Serienproduktion – ein wichtiger Meilenstein für die künftige Technologieführerschaft.

Am 25. Februar veröffentlicht ASML seinen ausführlichen Geschäftsbericht für 2025, der weitere Details zur strategischen Ausrichtung und Nachhaltigkeitsberichterstattung enthalten wird.

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