Ethereum steckt in der Zwickmühle. Während die zweitgrößte Kryptowährung seit Jahresanfang 2026 rund 34 Prozent einbüßt und damit den schwächsten Start ihrer Geschichte verzeichnet, legt die Ethereum Foundation ein ambitioniertes Entwicklungsprogramm vor. Zwei große Netzwerk-Upgrades sollen noch in diesem Jahr folgen. Doch können technische Fortschritte die Kursschwäche überhaupt noch aufhalten?

Schlechtester Jahresauftakt aller Zeiten

ETH notiert aktuell bei rund 1.947 US-Dollar – ein Minus von etwa 34 Prozent seit dem 1. Januar. Laut Daten von CoinGecko ist dies der stärkste Rückgang zum Jahresauftakt, den die Kryptowährung seit Mitte 2014 erlebt hat. Zum Vergleich: Der S&P 500 legte im gleichen Zeitraum um 0,4 Prozent zu, Gold stieg um 17 Prozent und Silber um 14 Prozent.

Die Schwäche geht auf den sogenannten Flash Crash vom 10. Oktober 2025 zurück. Damals wurden binnen eines Tages mehr als 19 Milliarden US-Dollar an gehebelten Positionen liquidiert, nachdem Zollandrohungen gegen China die Märkte erschütterten. Seitdem hat sich der Kryptomarkt nicht erholt – Bitcoin verlor seit Anfang Oktober über 46 Prozent.

Zwei große Upgrades für 2026 geplant

Ungeachtet der Marktlage veröffentlichte die Ethereum Foundation am 18. Februar ihre Entwicklungsprioritäten für 2026. Das Update strukturiert die Arbeit in drei Hauptbereiche: Skalierung, Nutzerfreundlichkeit und Netzwerksicherheit. Für dieses Jahr sind zwei bedeutende Upgrades vorgesehen: Glamsterdam in der ersten Jahreshälfte und Hegotá im zweiten Halbjahr.

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Glamsterdam soll parallele Ausführung ermöglichen, die Gas-Limits deutlich anheben und die Blob-Skalierung fortsetzen. Zudem will die Foundation native Account-Abstraction vorantreiben, um Smart-Wallet-Funktionen direkt ins Protokoll zu integrieren. Hegotá wird den beschleunigten Upgrade-Rhythmus von zwei großen Updates pro Jahr fortsetzen – eine Abkehr vom historisch langsameren Entwicklungstempo.

Technische Erfolge, schwache Marktreaktion

2025 beschreibt die Foundation als eines der produktivsten Jahre auf Protokollebene. Im Mai ging das Pectra-Upgrade live, im Dezember folgte Fusaka mit PeerDAS, das die theoretische Blob-Kapazität verachtfachte. Parallel erhöhte die Community das Gas-Limit von 30 auf 60 Millionen – die erste größere Anhebung seit 2021.

Doch die technischen Meilensteine konnten den Abwärtstrend nicht stoppen. Anders als beim Bärenmarkt 2022 nach dem FTX-Kollaps fehlt diesmal ein offensichtlicher Auslöser – trotz wachsender regulatorischer Akzeptanz in den USA. Ob das Glamsterdam-Upgrade in den kommenden Monaten eine Trendwende einleiten kann, bleibt offen. Die Fundamentaldaten entwickeln sich schnell weiter, doch allein reichen sie offenbar nicht aus, um die Marktstimmung zu drehen.

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