RWE Aktie: Wichtige Verträge gesichert
Der Essener Energiekonzern baut seine Position im britischen Markt konsequent aus. Nach Erfolgen im Offshore-Bereich meldet RWE nun den Zuschlag für neue Onshore- und Solar-Projekte in Großbritannien. Diese langfristigen Verträge bringen planbare Einnahmen für die kommenden zwei Jahrzehnte und stärken die fundamentale Basis des Unternehmens.
- Gesamtkapazität: 291 MW (Solar & Onshore Wind)
- Solar-Volumen: 215 MW (5 Projekte) zu 65,23 GBP/MWh
- Wind-Volumen: 76 MW (3 Projekte) zu 72,24 GBP/MWh
- Laufzeit: 20 Jahre (inflationsindexiert)
- Aktueller Kurs: 54,34 € (Nahe 52-Wochen-Hoch)
Garantierte Einnahmen für 20 Jahre
In der aktuellen Zuteilungsrunde der britischen Regierung (Allocation Round 7) war RWE mit insgesamt acht Projekten erfolgreich. Das Unternehmen sicherte sich sogenannte "Contracts for Difference" (CfD) für fünf Solarparks und drei Onshore-Windparks.
Der entscheidende Vorteil für Investoren liegt in der Struktur dieser Verträge: Sie garantieren feste Vergütungssätze über eine Laufzeit von 20 Jahren. Sollte der Marktpreis für Strom unter den festgelegten Ausübungspreis fallen, wird die Differenz ausgeglichen. Zudem sind die Einnahmen an die Inflation gekoppelt (Basisjahr 2024), was die Erträge langfristig gegen Geldentwertung absichert.
Strategische Bedeutung des UK-Marktes
Dieser operative Erfolg ist ein weiterer Baustein in der Wachstumsstrategie für das Vereinigte Königreich. Erst im Januar 2026 hatte RWE Verträge für Offshore-Windprojekte mit einer gewaltigen Kapazität von 6,9 Gigawatt erhalten. Die nun hinzugekommenen Onshore- und Solar-Kapazitäten diversifizieren das Portfolio und reduzieren die Abhängigkeit von volatilen Großhandelspreisen weiter.
Die Aktie spiegelt diese operative Stärke wider: Mit einem Plus von über 86 Prozent auf 12-Monats-Sicht und einem Kurs knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 54,48 Euro honorieren Anleger die verbesserte Planungssicherheit.
Aktienrückkauf läuft weiter
Parallel zur operativen Expansion fließt Kapital an die Anteilseigner zurück. Im Zeitraum vom 2. bis 6. Februar kaufte RWE weitere 389.257 eigene Aktien über die Börse. Seit Beginn der aktuellen Tranche im Dezember 2025 wurden bereits rund 3,74 Millionen Aktien eingezogen, was den Gewinn pro Aktie rechnerisch verdichtet.
Die Kombination aus inflationsgeschützten Langfristverträgen und aktiver Kapitalpflege untermauert die aktuelle Bewertung. Durch die Fixierung der Preise für zwei Jahrzehnte eliminiert RWE Marktpreisrisiken für diese Projekte fast vollständig, was die Qualität der zukünftigen Cashflows deutlich erhöht.
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