Rwe Aktie: Erfolgreiche Markterschließung!
Der Essener Energiekonzern festigt seine Position im britischen Markt weiter und sorgt für planbare Einnahmen. Nach dem massiven Erfolg im Offshore-Bereich zu Jahresbeginn punktet RWE nun auch an Land. Für Anleger stellt sich die Frage: Reichen diese kontinuierlichen operativen Fortschritte, um die beeindruckende Rallye der letzten zwölf Monate weiter zu befeuern?
- Ereignis: Zuschlag in britischer Auktion (AR7) am 10. Februar 2026
- Volumen: 290 Megawatt (215 MW Solar, 76 MW Wind Onshore)
- Preismechanismus: Inflationsgeschützte Differenzverträge (CfD)
- Laufzeit: 15 Jahre garantierte Vergütung
- Kursentwicklung 1 Jahr: +82,96 %
Sichere Einnahmen statt Preisschwankungen
RWE meldete am heutigen Dienstag einen wichtigen Erfolg in der britischen "Allocation Round 7". Das Unternehmen sicherte sich staatliche Differenzverträge für Projekte mit einer Gesamtkapazität von 290 Megawatt. Dabei entfallen 215 Megawatt auf Solarprojekte und 76 Megawatt auf Onshore-Windkraftanlagen.
Der entscheidende Vorteil für die Bilanz liegt in der Preisstruktur. Die fixierten Vergütungen von 65,23 britischen Pfund pro Megawattstunde für Solar und 72,24 Pfund für Windkraft sind an den Verbraucherpreisindex gekoppelt. Dieser Inflationsschutz garantiert RWE für die nächsten 15 Jahre stabile Einnahmen, unabhängig von den volatilen Strompreisen am Spotmarkt.
Einordnung in die Gesamtstrategie
Dieser Erfolg ist ein weiterer Baustein der "Growing Green"-Strategie. Erst im Januar 2026 hatte sich der Konzern in derselben Auktionsrunde riesige Kapazitäten von 6,9 Gigawatt im Offshore-Windbereich gesichert. Die aktuellen Zuschläge für Solar und Onshore sind zwar vom Volumen kleiner, runden das Portfolio jedoch technologisch ab und diversifizieren das Erzeugungsprofil im Vereinigten Königreich.
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Das britische CfD-System gilt als einer der stabilsten Fördermechanismen Europas. Liegt der Marktpreis unter dem vereinbarten "Strike Price", erhält RWE die Differenz. Liegt er darüber, fließt Geld zurück. Dies eliminiert das Preisrisiko nahezu vollständig und erhöht die Planungssicherheit für künftige Dividenden und Investitionen.
Charttechnische Lage
Die operative Stärke spiegelt sich im Aktienkurs wider, auch wenn das Papier heute mit 53,46 Euro leicht um 1,87 Prozent nachgibt. Der langfristige Aufwärtstrend ist intakt: Mit einem Plus von fast 83 Prozent auf Jahressicht gehört der Titel zu den Outperformern im Sektor.
Der Kurs notiert weiterhin komfortabel über dem 200-Tage-Durchschnitt von 40,75 Euro, was den langfristigen Bullenmarkt unterstreicht. Auch der RSI von 59,8 signalisiert keine Überhitzung, sondern eine gesunde Konsolidierung auf hohem Niveau knapp unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch bei 54,48 Euro.
Mit den neuen Verträgen untermauert das Management die fundamentale Rechtfertigung für das aktuelle Bewertungsniveau. Die Kombination aus großen Offshore-Parks und flexiblen Onshore-Lösungen im Kernmarkt Großbritannien schafft eine solide Basis für die kommenden Geschäftsjahre.
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