RWE baut seine Position auf der Insel weiter aus. Bei der britischen Allocation Round 7 sicherte sich der Essener Konzern Verträge für 290 Megawatt an Solar- und Windkapazität. Die Auktion unterstreicht die strategische Bedeutung des Vereinigten Königreichs für die europäische Energiewende – und für RWE.

Die wichtigsten Fakten:

  • 8 Projekte gesichert: 215 MW Solar (5 Anlagen), 76 MW Onshore-Wind (3 Anlagen)
  • Contracts for Difference über 20 Jahre mit inflationsindexierten Strike Prices
  • Solar: £65,23/MWh, Onshore-Wind: £72,24/MWh (Basis: 2024er-Preise)
  • Ergänzt bestehende UK-Präsenz von über 900 MW operativer Kapazität

Systematischer Ausbau im Vereinigten Königreich

Die gesicherten Verträge fügen sich in eine etablierte Struktur ein. RWE betreibt bereits über 30 Onshore-Windparks mit 730 MW sowie vier Solaranlagen mit 185 MW im Vereinigten Königreich. Parallel dazu entstehen derzeit neun Solarprojekte mit rund 440 MW und vier Windstandorte mit etwa 230 MW.

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Mit der AR7-Auktion erweitert der Konzern sein britisches Portfolio gezielt. Die 20-jährigen Contracts for Difference bieten Planungssicherheit durch fixierte, aber inflationsgeschützte Vergütungen.

Parallele Aktivitäten

Der britische Zuschlag ist Teil einer Reihe jüngster Unternehmensmeldungen. Anfang Februar unterzeichnete RWE einen Stromabnahmevertrag mit Amazon über 110 MW Offshore-Windstrom aus dem Nordseecluster B-Projekt. Die beiden Phasen des Nordsee-Projekts – Cluster A mit 660 MW (Start 2027) und Cluster B mit 900 MW (geplant 2029) – werden gemeinsam mit Norges Bank Investment Management entwickelt.

Parallel entsteht in Lingen ein 400-MW-Batteriespeicher. Zudem schloss RWE Absichtserklärungen mit den emiratischen Unternehmen ADNOC und Masdar über mögliche Kooperationen bei LNG-Lieferungen und Batteriespeichern.

Geografische Schwerpunkte

Die Umsatzverteilung des Konzerns zeigt Deutschland mit 46,3 Prozent als größten Markt, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 21,9 Prozent. Das übrige Europa trägt 23,9 Prozent bei, Nordamerika 6,5 Prozent. Die AR7-Erfolge festigen die Bedeutung des britischen Marktes innerhalb dieser Struktur. Am 11. März folgen die Zahlen für das vierte Quartal 2025.

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