BMW Aktie: Massiver Rückruf läuft
BMW ruft weltweit eine mittlere sechsstellige Zahl an Fahrzeugen zurück – in Deutschland sind 28.582 Autos betroffen. Der Grund: Brandgefahr durch defekte Starter. Die Aktie verlor am Dienstag 0,78 Prozent auf 88,58 Euro.
Bei Produktkontrollen stellte der Münchner Autobauer fest, dass nach häufigen Starts erhöhter Verschleiß im Magnetschalter auftreten kann. Die Folge: Das Fahrzeug startet schlechter oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Kritischer wird es jedoch bei einem möglichen Kurzschluss, der zu lokaler Überhitzung am Starter führen kann. BMW warnt deutlich: "Im ungünstigsten Fall führt dies zu einem Fahrzeugbrand während des Betriebs."
Rauchentwicklung während der Fahrt möglich
Betroffene Fahrer könnten während der Fahrt oder beim Verlassen des Fahrzeugs Rauch sehen oder riechen. BMW empfiehlt daher, das Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt zu lassen. Ein erheblicher Eingriff in den Alltag der Besitzer.
Die Liste der betroffenen Modelle ist lang: 2er-Coupé, mehrere Varianten von 3er, 4er und 5er, der 6er-Gran-Tourismo, die 7er Limousine sowie die SUV-Modelle X4, X5 und X6. Auch der Roadster Z4 ist dabei. Betroffen sind Fahrzeuge mit einem Starter-Relais aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022. Eine scharfe Abgrenzung der betroffenen Fahrzeuge ist allerdings nicht möglich, da die Transportwege zwischen Starter- und Fahrzeugproduktion unterschiedlich lang sind.
Bereits zweiter Starter-Rückruf
Besonders heikel: Es ist bereits der zweite große Rückruf wegen Starterproblemen mit Brandgefahr innerhalb weniger Monate. Erst im Herbst 2025 hatte BMW hunderttausende Autos zurückgerufen. Damals war jedoch nicht Verschleiß die Ursache, sondern eindringendes Wasser, das zu Korrosion führte. Der entscheidende Unterschied: 2025 bestand die Brandgefahr auch im ausgeschalteten Zustand, während das aktuelle Problem nur bei laufendem Motor auftritt.
Die Häufung solcher Rückrufe dürfte bei Anlegern Fragen aufwerfen. Qualitätsprobleme in dieser Dimension belasten nicht nur das Image, sondern verursachen auch erhebliche Kosten für Reparaturen und Logistik.
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