RWE hat sich in Großbritannien langfristige Erlöse für neue Erneuerbaren-Projekte gesichert. In der Auktion AR7 erhielt der Konzern Zuschläge für insgesamt 290 Megawatt Solar- und Onshore-Windleistung – verbunden mit 20-jährigen, inflationsindexierten Stromabnahmeverträgen. Damit stärkt RWE seine Pipeline in einem Kernmarkt, während parallel das Aktienrückkaufprogramm weiterläuft.

  • AR7-Zuschläge: 290 MW (215 MW Solar, 76 MW Onshore-Wind)
  • Vergütung (Strike Price): Solar £65,23/MWh, Wind £72,24/MWh
  • Vertragsdauer: 20 Jahre, inflationsindexiert
  • Aktienrückkauf (Tranche 3): 3.744.006 Aktien (Stand: bis 6. Februar)

20 Jahre planbare Einnahmen – das steckt in den CfDs

Die britische Regierung gab heute bekannt, dass RWE in der Allocation Round 7 (AR7) Contracts for Difference (CfD) gewonnen hat. Diese CfDs sichern über 20 Jahre feste Vergütungen (Strike Prices), die zusätzlich inflationsindexiert sind. Für Projektbetreiber ist das vor allem eins: Planungssicherheit bei den Einnahmen.

RWE setzte sich mit fünf Solarprojekten (215 MW) sowie drei Onshore-Windprojekten (76 MW) durch. Für Solar liegt der Strike Price bei £65,23 pro MWh, für Onshore-Wind bei £72,24 pro MWh. Laut RWE reicht die Gesamtkapazität aus, um rund 240.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?

Ausbau in Großbritannien: Bestand, Bau und neue Auktionserfolge

Der Auktionserfolg passt in die bestehende UK-Aufstellung: RWE betreibt im Vereinigten Königreich bereits über 30 Onshore-Windparks mit zusammen 730 MW. Im Solarbereich sind nach der Inbetriebnahme des Langford-Projekts im vergangenen Jahr vier Anlagen mit 185 MW operativ.

Zusätzlich befinden sich neun PV-Projekte mit rund 440 MW im Bau sowie vier Onshore-Windstandorte mit etwa 230 MW. RWE-Managerin Katja Wünschel bezeichnete den AR7-Zuschlag als wichtigen Meilenstein und betonte die strategische Bedeutung des britischen Marktes.

Rekordrunde AR7 – und RWE kauft weiter eigene Aktien

AR7 war Teil der bislang größten britischen Ausschreibungsrunde für erneuerbare Energien. Insgesamt wurden 6,2 GW an Onshore-Wind-, Solar- und Gezeitenprojekten gesichert, davon 4,9 GW Solar – ein Rekordwert. In Summe mit der im Januar abgeschlossenen Offshore-Wind-Auktion wurden laut Regierung 14,7 GW vergeben, ausreichend für rund 16 Millionen Haushalte. Neben RWE erhielten auch andere Anbieter Zuschläge; insgesamt kamen 157 Solarprojekte zum Zug.

Parallel dazu setzt RWE das Aktienrückkaufprogramm fort: In der dritten Tranche wurden bis zum 6. Februar insgesamt 3.744.006 Aktien zurückgekauft. Allein in der Woche vom 2. bis 6. Februar waren es 389.257 Aktien über Xetra. Das Programm (bis zu 1,5 Mrd. Euro) wurde im November 2024 angekündigt und soll innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen werden.

Rwe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rwe-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Rwe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rwe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rwe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...