DAX: Zwischen Euphorie und Ernüchterung
Der deutsche Leitindex spielte am Donnerstag Achterbahn. Nach einem starken Start bei 25.061 Punkten und einem kurzen Ausflug über die 25.200er-Marke schmolzen die Gewinne wie Schnee in der Sonne. Am Ende stand ein mageres Minus von 0,01 Prozent bei 24.853 Punkten zu Buche.
Verantwortlich für die Kehrtwende war vor allem die Wall Street. Der Dow Jones drehte im Verlauf ins Minus und verlor zum europäischen Handelsschluss rund ein Prozent. Noch härter traf es den Nasdaq 100 mit einem Abschlag von 1,6 Prozent. Technologiewerte gerieten unter Druck, nachdem Cisco enttäuschende Zahlen vorlegte – trotz KI-Erfolgen drücken Margensorgen den Netzwerkausrüster.
Siemens als Kurstreiber – aber nur kurz
Für positive Impulse sorgte zunächst Siemens. Der Münchner Industriekonzern legte starke Quartalszahlen vor und hob seinen Ausblick für 2025/26 an. Die Aktie sprang auf ein Rekordhoch und verlieh dem DAX morgens Auftrieb. Doch die Euphorie verpuffte im Tagesverlauf, als die Siemens-Gewinne wieder abschmolzen.
Auch Mercedes-Benz, Deutsche Börse und thyssenkrupp legten Zahlen vor, konnten aber keine nachhaltigen Akzente setzen. Der MDAX verlor deutlicher mit minus 1,6 Prozent auf 31.114 Punkte.
Inflationsdaten als nächster Prüfstein
Jetzt richtet sich der Blick auf Freitag. Dann stehen die US-Inflationszahlen an – der nächste wichtige Baustein für die Zinspolitik der Fed. Nach dem überraschend robusten Arbeitsmarktbericht vom Mittwoch schwinden die Hoffnungen auf schnelle Zinssenkungen. Die Landesbank Helaba sprach von einem "zweischneidigen Schwert": Weniger Konjunktursorgen bedeuten gleichzeitig weniger Spielraum für die Notenbank.
Der DAX bleibt damit im Wartemodus. Das Allzeithoch vom 13. Januar bei 25.508 Punkten rückt vorerst in weite Ferne.
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