RWE Aktie: Gaspreisschock als Rückenwind
Ein Angriff auf LNG-Infrastrukturen in Katar ließ die Gaspreise am TTF-Handelsplatz am Mittwoch um über 30 Prozent auf 74 Euro pro Megawattstunde schnellen. Für RWE kommt dieser Preisschub zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt: Der Konzern hat gerade seinen langfristigen Wachstumsplan vorgelegt — und ist strukturell gut aufgestellt, um von steigenden Energiepreisen zu profitieren.
Solide Basis, ambitionierte Ziele
Das Geschäftsjahr 2025 lief für RWE ordentlich. Das bereinigte EBITDA erreichte 5,1 Milliarden Euro, das bereinigte Nettoergebnis von 1,8 Milliarden Euro landete am oberen Ende der Prognose. Das Nettoergebnis je Aktie lag bei 2,48 Euro — bis 2031 peilt das Management rund 4,40 Euro an, also eine Steigerung von fast 80 Prozent. Die Dividende soll jährlich um zehn Prozent wachsen.
Um diese Ziele zu untermauern, hat RWE ein Investitionsprogramm von 35 Milliarden Euro netto für den Zeitraum 2026 bis 2031 aufgelegt. Das globale Erzeugungsportfolio soll auf 65 Gigawatt ausgebaut werden. Der größte Einzelposten: rund 17 Milliarden Euro fließen in den US-Markt, wo die Kapazitäten von 13 auf 22 Gigawatt steigen sollen — neben erneuerbaren Energien auch durch den Aufbau moderner Gaskraftwerke.
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Analysten sehen Spielraum nach oben
Die DZ Bank hob ihren fairen Wert auf 65 Euro an und bestätigte die Kaufempfehlung. Analyst Werner Eisenmann verwies auf die geografische Streuung — USA, Australien, Japan — sowie die Diversifizierung über Offshore-Wind, Gaskraftwerke und Batteriespeicher als Schutz gegen Wettbewerbsdruck. Barclays Capital bleibt bei "Overweight" und betonte die Hebelwirkung bei steigenden Gas- und Strompreisen.
Diese Einschätzung gewinnt angesichts der aktuellen Marktlage an Relevanz. RWE ist zwar kaum direkt von LNG-Importen abhängig, profitiert aber über seine Stromerzeugung von höheren Marktpreisen. Die Aktie notiert aktuell knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 58,52 Euro — mit einem Plus von rund 80 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau eine der stärksten Performances im europäischen Versorgersektor.
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