RWE bekommt Rückenwind aus Brüssel – und zwar für ein Projekt, das in der Energiewende oft unterschätzt wird: Speicher. Die EU fördert eine neue Wasserstoffspeicheranlage in Nordrhein-Westfalen mit einem dreistelligen Millionenbetrag. Doch was heißt das konkret für die Wasserstoff-Strategie des Konzerns?

120 Millionen Euro für Wasserstoffspeicher

Die Europäische Kommission will ein RWE-Projekt zur Wasserstoffspeicherung in Gronau-Epe (NRW) mit 120 Millionen Euro bezuschussen. Das Geld kommt aus der „Connecting Europe“-Fazilität (CEF). Das Instrument soll Europas Energieversorgung absichern und den Ausbau erneuerbarer Energien besser ins System integrieren.

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Bemerkenswert: Laut Mitteilung ist es das erste Mal, dass CEF-Mittel für ein Wasserstoff-Bauprojekt dieser Art genutzt werden. Das unterstreicht die strategische Bedeutung, die Brüssel grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekten beimisst. Insgesamt stellt die Kommission dafür fast 650 Millionen Euro für 14 grenzüberschreitende Energieinfrastrukturprojekte bereit.

Die wichtigsten Fakten:
- Förderung: 120 Mio. Euro von der EU-Kommission (CEF)
- Projekt: unterirdische, grenzüberschreitende Wasserstoffspeicherung
- Standort: Gronau-Epe, Nordrhein-Westfalen
- EU-Rahmen: knapp 650 Mio. Euro für 14 Infrastrukturprojekte

RWE setzt auf Wasserstoff – und auf Absicherung

Die Förderung passt zur Wasserstoffausrichtung des Unternehmens. RWE treibt mehrere Projekte für grünen Wasserstoff voran, darunter das Vorhaben GetH2 in Lingen. Dort begann der Konzern Ende 2025 mit der Inbetriebnahme einer Elektrolyseanlage; die erste Phase soll 2026 in den kommerziellen Betrieb gehen.

Parallel macht das Management deutlich, dass die Versorgung in der Übergangsphase abgesichert werden müsse. RWE drängte zuletzt die Bundesregierung auf schnelle Entscheidungen zum Bau neuer Gaskraftwerke, die einspringen sollen, wenn Wind- und Solarstrom nicht ausreichen.

Kursbild und nächste Termine

Am Markt zeigt sich zuletzt Rückenwind: Der Schlusskurs lag am Donnerstag bei 53,36 Euro – und damit nur hauchdünn unter dem 52‑Wochen‑Hoch (53,42 Euro). Auf Jahressicht steht ein Plus von 80,45%, was die starke Entwicklung der vergangenen Monate unterstreicht.

Konkrete Einblicke in die operative Entwicklung liefert der Finanzkalender in den nächsten Wochen:

  • 12. März 2026: Ergebnisse Q4 2025
  • 30. April 2026: Hauptversammlung
  • 13. Mai 2026: Ergebnisse Q1 2026

Der nächste harte Datenpunkt ist damit der 12. März – dann wird sichtbar, wie sich die finanzielle Performance darstellt und wie weit die strategischen Projekte im Zeitplan liegen.

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