RWE Aktie: Politik als Treiber
Bei RWE laufen gerade mehrere Fäden zusammen: Der Konzern kauft weiter eigene Aktien zurück und stellt zugleich klar, wie stark die nächste Investitionsrunde von politischen Entscheidungen abhängt. Vor allem der geplante Ausbau neuer Gaskraftwerke wird zur Standortfrage. Wie schnell kommt hier ein verlässlicher Rahmen?
Aktienrückkauf und klare Forderung nach Regeln
RWE hat am 27. Januar ein Update zum laufenden Aktienrückkaufprogramm veröffentlicht. In der dritten Tranche kaufte der Konzern im Zeitraum vom 19. bis 23. Januar insgesamt 402.551 Aktien zurück. Das Programm läuft bereits seit dem 2. Dezember 2025.
Parallel betonte das Management, dass es für neue Gaskraftwerke schnelle politische Entscheidungen brauche. Gemeint sind zügige Klärungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Abstimmungen mit der EU-Kommission. Ziel: mehr Investitionssicherheit.
Der Markt nimmt diese Gemengelage sichtbar auf. Die Aktie markierte heute mit 53,70 Euro ein neues 52‑Wochen-Hoch und liegt damit deutlich über dem 50‑Tage-Durchschnitt von 47,19 Euro.
Wichtige Fakten im Überblick:
- Aktienrückkauf (3. Tranche): 402.551 Aktien (19.–23. Januar 2026)
- Programmstart: 2. Dezember 2025
- Aktueller Kurs: 53,70 € (heute -0,07%)
- Entwicklung: +18,65% in 30 Tagen, +83,09% in 12 Monaten
- Nächster Termin: Jahreszahlen 2025 am 12. März 2026
Strategie-Update: Wind, LNG und Portfolio-Umbau
Der Januar brachte mehrere strategische Bausteine, die den Umbau des Portfolios unterstreichen. Am 26. Januar erhielt der Offshore-Windpark „Thor“ die Genehmigung zur Stromproduktion von der dänischen Energieagentur. Zuvor meldete RWE am 23. Januar eine Transaktionsvereinbarung zum Verkauf von Windkraft-Aktivitäten in Schweden. Und am 15. Januar folgte eine langfristige LNG-Liefervereinbarung aus den USA.
Der gemeinsame Nenner: RWE positioniert sich in einem Energiemarkt, in dem Erneuerbare und „Brückentechnologien“ politisch und regulatorisch eng getaktet sind. Genau deshalb rückt 2026 als energiepolitisches Schlüsseljahr in den Fokus.
Zum nächsten Fixpunkt dürfte es am 12. März 2026 werden: Dann legt RWE die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 vor – und liefert damit auch mehr Substanz dafür, wie sich Investitionen und Rahmenbedingungen künftig im Konzernfahrplan niederschlagen.
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