Vulcan Energy meldet für das Dezember-Quartal eine auffallend starke Liquiditätsposition – und bekommt parallel Rückenwind von der Aktionärsseite. Denn ein großer US-Vermögensverwalter hat seine Beteiligung spürbar ausgebaut. Wie belastbar ist dieses Signal, wenn die Aktie trotzdem nachgibt?

Zum Quartalsende (31. Dezember 2025) wies das Unternehmen laut Aktivitäten- und Cashflow-Report einen Kassenbestand von 523 Mio. Euro aus. Der hohe Wert hängt direkt mit dem Abschluss der Finanzierungsphase für das Lionheart-Projekt in Deutschland zusammen.

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Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
- Cash-Bestand: 523 Mio. Euro (per 31. Dezember 2025)
- Projektfinanzierung: 2,2 Mrd. Euro für Phase 1 gesichert
- Großinvestor: Van Eck hält 5,04% der Stimmrechte
- Kursreaktion (ASX): -3,36% auf 4,03 A$

2,2 Mrd. Euro für Phase 1

Bereits im Dezember hatte Vulcan ein Finanzierungspaket über 2,2 Mrd. Euro für Phase 1 des Zero Carbon Lithium™-Projekts gesichert. Damit konnte die Final Investment Decision (FID) getroffen und der Baustart eingeleitet werden.

Im abgelaufenen Quartal lagen die operativen Mittelabflüsse bei rund 7,2 Mio. Euro. Aus Investitionstätigkeit flossen zudem etwa 26 Mio. Euro ab.

Van Eck überschreitet Meldeschwelle

Neben den Quartalszahlen kam Bewegung in die Aktionärsstruktur. Aus Stimmrechtsmitteilungen, die gestern und heute veröffentlicht wurden, geht hervor: Van Eck Associates Corporation hat eine relevante Meldeschwelle überschritten.

Zum 23. Januar hielt Van Eck 5,04% der Stimmrechte, das entspricht 24.096.483 Aktien. Zuvor waren 3,92% gemeldet worden.

Kurs unter Druck – Projekt arbeitet weiter

Trotz bestätigter Finanzierung und hoher Cash-Reserve geriet die Aktie an der Heimatbörse in Australien unter Druck. An der ASX schloss sie heute 3,36% tiefer bei 4,03 A$. In Deutschland bewegte sich der Kurs im frühen Handel heute um 2,37 bis 2,39 Euro.

Operativ meldete Vulcan erfolgreiche Produktionstests aus dem ersten neuen Lionheart-Bohrloch. Das Projekt zielt auf eine Jahresproduktion von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid. Zudem deckt eine Abnahmevereinbarung mit Glencore einen wesentlichen Teil des anfänglichen Produktionsvolumens für die ersten acht Jahre ab.

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