Die TUI Aktie befindet sich derzeit in einer Nachrichtenflaute, doch der Schein trügt. Anleger positionieren sich für einen entscheidenden Tag im Februar, der die Weichen für das laufende Geschäftsjahr stellen wird. Während der Kurs zuletzt leicht nachgab, richtet sich der Blick nun voll auf die operative Entwicklung und die Buchungslage.

  • Datum: Freitag, 30. Januar 2026
  • Kurs: 8,96 €
  • Termin: Quartalszahlen und Hauptversammlung am 10. Februar 2026
  • Fokus: Aktuelle Buchungsdaten für die Sommersaison

Doppeltermin im Februar

Ohne wesentliche neue Unternehmensmeldungen fehlt dem Titel momentan ein klarer Impulsgeber. Das dürfte sich am 10. Februar 2026 ändern. An diesem Tag veröffentlicht der Touristikkonzern nicht nur seine Quartalsmitteilung für das erste Viertel des Geschäftsjahres 2026, sondern hält gleichzeitig seine ordentliche Hauptversammlung in Hannover ab.

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Marktbeobachter werten diesen Termin als zentralen Richtungsweiser. Investoren warten primär auf Indikationen zur Buchungslage für die kommenden Reisesaisons. Entscheidend wird sein, wie sich die allgemeine Entwicklung im Reisesektor darstellt und welchen Ausblick das Management auf das Gesamtjahr gibt. Auch die strategische Ausrichtung dürfte auf der Hauptversammlung thematisiert werden.

Charttechnische Wartestellung

Die aktuelle Zurückhaltung der Anleger spiegelt sich im Kursverlauf wider. Zwar verzeichnet die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten ein Plus von knapp 10 Prozent, doch in der vergangenen Woche gab das Papier um 2,50 Prozent nach und notiert mit 8,96 Euro knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt (8,88 Euro). Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit einem Wert von 45 im neutralen Bereich, was die abwartende Haltung des Marktes unterstreicht.

Der Sektor bleibt dabei eng mit der makroökonomischen Lage verknüpft. Die Kauflaune der Verbraucher und die konjunkturelle Entwicklung sind weiterhin die wesentlichen Variablen, die über die Nachhaltigkeit der Erholung im Tourismus entscheiden.

Der 10. Februar fungiert somit als nächster konkreter Katalysator für die Kursentwicklung. Liefert der Konzern überzeugende Buchungsdaten und einen optimistischen Ausblick, könnte der moderate Abstand zum 52-Wochen-Hoch von rund 5 Prozent zügig geschlossen werden. Enttäuschen die Zahlen hingegen, rücken die gleitenden Durchschnitte als Unterstützungszonen in den Fokus.

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