Almonty Industries baut seine Position im Wolfram-Markt mit einem neuen langfristigen Liefervertrag aus. Der Deal läuft über die portugiesische Tochter und soll die Planungssicherheit bei künftigen Absatzmengen erhöhen. Gleichzeitig hat CEO Lewis Black in einem Aktionärsbrief die strategischen Ziele für den westlich ausgerichteten Wolfram-Lieferkettenaufbau präzisiert.

  • Langfristiger Wolfram-Liefervertrag über die Portugal-Tochter Beralt
  • Sangdong-Mine (Südkorea) wechselte im Dezember von Bau zu Produktion
  • Wolfram-Preise stiegen 2025 um mehr als 160%, der Aufwärtstrend setzte sich Anfang 2026 fort

Langfristiger Deal in Portugal

Laut einer Form-6-K-Mitteilung hat Almontys portugiesische Tochter Beralt Tin and Wolfram (Portugal) S.A. am 16. Januar einen langfristigen Wolfram-Liefervertrag mit Wolfram Bergbau und Hütten AG abgeschlossen. Veröffentlicht wurde der Vorgang am 21. Januar.

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Der Vertrag formalisiert eine längerfristige Geschäftsbeziehung und verschafft Almonty nach eigenen Angaben mehr Transparenz über künftige Verkaufsmengen. Genau darauf zielt die Strategie ab: langfristige Abnahmeverträge („Offtake“) sollen die operative Planung stützen und die Marktposition im Wolfram-Geschäft festigen.

Strategie: Westliche Lieferkette und feste Abnahmen

In einem Aktionärsbrief von gestern skizzierte CEO Lewis Black die langfristige Ausrichtung des Unternehmens: Almonty will eine integrierte, westlich basierte Wolfram-Plattform über Nordamerika, Europa und Asien aufbauen und damit mindestens 40% des Wolframs außerhalb Chinas liefern.

Als operative Wegmarke nennt das Unternehmen die Sangdong-Wolfram-Mine in Südkorea. Dort sei im Dezember 2025 der Übergang von der Bauphase in die Produktion erfolgt – mit der Auslieferung der ersten Lkw-Ladung Erz. Zudem verweist Almonty auf „bindende“ Abnahmevereinbarungen mit einer harten Preisuntergrenze, darunter langfristige Zusagen für die Lieferung von Wolframoxid für US-Verteidigungsanwendungen.

Ziele für 2026 und geopolitischer Rückenwind

Für 2026 nennt Almonty mehrere Schwerpunkte: In Sangdong soll Phase 1 in Richtung voller kommerzieller Betrieb weiterentwickelt werden. Die Phase-II-Erweiterung erwartet das Unternehmen 2027, mit einer Zielkapazität von bis zu 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr.

In Portugal soll bei der Panasqueira-Mine ein groß angelegtes Bohrprogramm die Grundlage für einen Erweiterungs-Minenplan (Level 4) liefern. Als Zielgröße werden bis zu 124.000 MTUs jährliche Produktion genannt. Für das Gentung-Browns-Lake-Projekt in Montana peilt Almonty Produktionsreife in der zweiten Jahreshälfte 2026 an; langfristig stellt das Unternehmen eine potenzielle Förderung von 140.000 MTUs in Aussicht.

Warum ist das Timing dabei relevant? China produziert nach Unternehmensangaben derzeit über 80% des weltweiten Wolframs und hat Exporte eingeschränkt sowie Dual-Use-Exporte untersagt. Zusätzlich wollen die USA ab 2027 für die Verteidigungsbeschaffung kein Wolfram aus China mehr importieren.

Zum Jahresauftakt gab es außerdem Personalien: Am 6. Januar berief Almonty Guillaume Wiesenbach de Lamaziere (CFA) zum Chief Development Officer. Bereits im Dezember wurde der frühere Brigadegeneral Steven L. Allen als Chief Operating Officer ernannt.

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