RWE Aktie: Expansionskurs zahlt sich aus
RWE liefert dieser Tage ein ganzes Paket an Fortschritten. Innerhalb weniger Tage meldete der Essener Energiekonzern grünes Licht für Dänemarks größten Offshore-Windpark, setzte seinen Aktienrückkauf fort und strafte sein Portfolio. Die Kombination aus Wachstum in Kernmärkten und Kapitalrückführung kommt bei Investoren gut an.
Die wichtigsten Entwicklungen:
- Thor-Windpark erhält 30-jährige Produktionslizenz
- Aktienrückkauf: Über 400.000 Aktien in einer Woche
- Portfolio-Bereinigung: Schweden-Verkauf an Aneo
- 6,9 Gigawatt neuer Offshore-Kapazität in Großbritannien gesichert
Dänemarks größter Windpark geht 2027 ans Netz
Am 26. Januar erteilte die dänische Energiebehörde die Stromproduktionslizenz für den Thor Offshore-Windpark. Das Projekt vor der Westküste Jütlands bringt es auf 1,1 Gigawatt installierte Leistung – genug, um rund eine Million dänische Haushalte zu versorgen. RWE hält 51 Prozent, Norges Bank Investment Management die restlichen 49 Prozent.
Die 72 Windkraftanlagen sollen ab Frühjahr 2026 vom Hafen Esbjerg aus installiert werden. Fundamente und Umspannstation stehen bereits. Nach Fertigstellung 2027 wird Thor die größte Offshore-Anlage Dänemarks sein.
Milliarden fließen in Aktienrückkauf
Parallel läuft die dritte Tranche des Aktienrückkaufprogramms 2024-2026. Zwischen dem 19. und 23. Januar erwarb RWE über Xetra 402.551 eigene Aktien zu Durchschnittspreisen zwischen 50,88 und 51,72 Euro. Das Wochenvolumen summierte sich auf knapp 21 Millionen Euro.
Seit Start der dritten Tranche Anfang Dezember 2025 hat der Konzern bereits knapp drei Millionen Aktien zurückgekauft. Die Maßnahme unterstreicht die Absicht, überschüssiges Kapital an Aktionäre zurückzugeben, während gleichzeitig die Offshore-Offensive finanziert wird.
Schweden-Aktivitäten gehen an Aneo
Am 23. Januar unterzeichnete RWE den Verkauf seiner schwedischen Windaktivitäten an den nordischen Spezialisten Aneo. Das Paket umfasst eine Onshore-Entwicklungspipeline von 1,8 Gigawatt, operative Windparks mit 124 Megawatt sowie den Offshore-Windpark Karehamn (48 Megawatt). Der Kaufpreis bleibt vertraulich, der Abschluss soll im ersten Quartal 2026 erfolgen.
RWE begründet den Schritt mit der Fokussierung auf Großmärkte mit höherem Wachstumspotenzial. Schweden fällt offenbar aus diesem Raster.
Britische Offensive mit KKR-Partner
Mitte Januar sicherte sich RWE Contracts for Difference für 6,9 Gigawatt Offshore-Wind in der siebten britischen Auktionsrunde. Für die Umsetzung holte sich der Konzern den Finanzinvestor KKR als langfristigen Partner an Bord. Zusätzlich schloss RWE einen 20-Jahres-Liefervertrag für US-Flüssigerdgas mit Glenfarne sowie einen achtjährigen Stromvertrag mit Global Switch für dessen Londoner Rechenzentrum.
Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 37,4 Milliarden Euro. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,4 ist die Aktie moderat bewertet – mit klarer Wachstumsperspektive durch die Offshore-Pipeline.
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