RWE Aktie: Analysten heben Ziele
RWE schaltet in den Angriffsmodus. Unterstützt durch massive Aktienrückkäufe und Rückenwind aus den USA rückt die psychologisch wichtige 50-Euro-Marke wieder in den Fokus. Während Analysten ihre Kursziele nach oben korrigieren, sorgt ein juristischer Erfolg der Konkurrenz für Aufatmen im gesamten Sektor. Reicht die Kraft für einen nachhaltigen Ausbruch?
Das Wichtigste in Kürze:
* Aktienrückkauf: RWE erwarb zuletzt weitere 435.694 eigene Anteile.
* Analysten-Votum: UBS erhöht Kursziel auf 55 Euro, Kaufempfehlung bestätigt.
* Sektor-Impuls: Gerichtsurteil in den USA stärkt Offshore-Wind-Projekte.
* Performance: Kursplus von knapp 70 Prozent auf 12-Monats-Sicht.
Treibstoff für den Kurs
Das Management in Essen untermauert das Vertrauen in die eigene Stärke mit Fakten. Im Rahmen der laufenden dritten Tranche des Aktienrückkaufprogramms sammelte der Konzern zwischen dem 05. und 09. Januar 2026 weitere 435.694 Aktien ein. Das Gesamtvolumen dieser Tranche beläuft sich damit bereits auf rund 2,14 Millionen Stück. Diese stetige Nachfrage fungiert als stabilisierender Boden für die Notierung.
Die Finanzwelt reagiert prompt auf die solide Entwicklung. Die Schweizer Großbank UBS bekräftigte ihre Kaufempfehlung und schraubte das Kursziel auf 55 Euro nach oben. Auch Barclays und JPMorgan bestätigten ihre positive Haltung ("Overweight") mit Zielen oberhalb der 50-Euro-Schwelle. Marktbeobachter werten diesen Konsens als Signal, dass die Bewertung trotz der jüngsten Rallye noch Luft nach oben lässt.
Operative Fortschritte und US-Signal
Neben der Finanztechnik liefert das Kerngeschäft Argumente für Investoren. Mit der Inbetriebnahme eines 100-Megawatt-Elektrolyseurs in Lingen setzt RWE einen operativen Meilenstein in der Wasserstoffstrategie. Die Anlage zählt zu den größten ihrer Art in Europa.
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Zusätzliche Entlastung kommt überraschend aus den USA. Ein Gericht entschied zugunsten des dänischen Wettbewerbers Ørsted gegen Versuche der US-Regierung, ein großes Offshore-Windprojekt zu blockieren. Da auch RWE signifikante Interessen im US-Offshore-Markt verfolgt, sinkt mit diesem Urteil die politische Risikoprämie für die gesamte Branche deutlich.
Charttechnik: Starke Basis
Die Aktie spiegelt diese fundamentalen Verbesserungen wider. Mit einem Schlusskurs von 48,25 Euro am Dienstag notiert das Papier komfortabel über dem 50-Tage-Durchschnitt von 45,25 Euro. Zwar liegt das 52-Wochen-Hoch von 53,42 Euro (erzielt am 24.12.2025) noch knapp 10 Prozent entfernt, doch die langfristige Tendenz zeigt mit einem Zuwachs von rund 70 Prozent über die letzten zwölf Monate klar nach oben. Der RSI von knapp 60 deutet auf ein gesundes Momentum ohne unmittelbare Überhitzung hin.
Fazit
Die Kombination aus operativem Fortschritt bei Wasserstoff und der sinkenden politischen Unsicherheit in den USA bildet ein solides Fundament für den DAX-Konzern. Anleger blicken nun gespannt auf den 12. März 2026, wenn RWE den detaillierten Geschäftsbericht vorlegt. Gelingt es der Aktie bis dahin, die Konsolidierung zu beenden und die 50-Euro-Marke zurückzuerobern, wäre der Weg in Richtung der neuen Analystenziele technisch geebnet.
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