Rolls-Royce liefert nicht nur starke Jahreszahlen, sondern hebt gleich auch den Blick nach vorn: Die Prognose für 2026 fällt deutlich besser aus als am Markt erwartet. Dazu kommt ein mehrjähriges Aktienrückkaufprogramm in Milliardenhöhe. Kann der Konzern damit den Rückenwind in ein dauerhaft höheres Gewinnniveau übersetzen?

2025: Mehr Gewinn, mehr Marge, mehr Cash

Im abgelaufenen Jahr 2025 stieg der zugrunde liegende operative Gewinn um gut 40% auf 3,46 Mrd. Pfund. Das lag über den Analystenerwartungen (Konsens: 3,32 Mrd. Pfund). Gleichzeitig verbesserte sich die operative Marge auf 17,3% nach 13,8% im Vorjahr – ein klares Signal, dass sich Profitabilität und Effizienz spürbar entwickelt haben.

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Auch auf der Cash-Seite zeigte sich Stärke: Der Free Cashflow erreichte 3,3 Mrd. Pfund, zudem wies Rolls-Royce zum Jahresende eine Netto-Cash-Position von 1,9 Mrd. Pfund aus. Der ausgewiesene Vorsteuergewinn sprang zwar ebenfalls deutlich nach oben (6,94 Mrd. Pfund), profitierte dabei aber zusätzlich von Einmaleffekten wie Gewinnen aus Unternehmensverkäufen und günstigen Finanzierungserträgen.

2026-Prognose: Früher am Ziel

Die eigentliche Pointe steckt im Ausblick. Für 2026 rechnet Rolls-Royce mit einem zugrunde liegenden operativen Gewinn von 4,0 bis 4,2 Mrd. Pfund. Das liegt klar über dem von FactSet genannten Analystenkonsens (Mittelwert: 3,65 Mrd. Pfund). Auch beim Free Cashflow setzt das Management höher an: 3,6 bis 3,8 Mrd. Pfund – ebenfalls mehr, als der Markt bislang eingepreist hatte.

CEO Tufan Erginbilgic betonte, dass Rolls-Royce damit die bisherige mittelfristige Zielspanne „zwei Jahre früher als geplant“ erreichen dürfte. Genau diese Kombination aus besseren Zahlen und erhöhter Visibilität ist es, die Anleger meist besonders überzeugt.

Bis zu 9 Mrd. Pfund Rückkauf – plus Dividende

Zusätzlichen Rückenwind liefert das Kapitalprogramm: Rolls-Royce plant einen mehrjährigen Aktienrückkauf über 7 bis 9 Mrd. Pfund für den Zeitraum 2026 bis 2028. Allein 2,5 Mrd. Pfund sollen 2026 abgeschlossen werden, wobei bereits 200 Mio. Pfund zwischen Anfang Januar und dem 20. Februar zurückgekauft wurden. Zuvor hatte der Konzern 2025 bereits ein Rückkaufprogramm über 1 Mrd. Pfund beendet – das erste seit einem Jahrzehnt.

Parallel steigt auch die Ausschüttung: Für 2025 gibt es eine Gesamtdividende von 9,5 Pence je Aktie (Finaldividende: 5,0 Pence). Laut Unternehmen entspricht das einer Ausschüttungsquote von 32% des zugrunde liegenden Gewinns nach Steuern.

Am Markt kam das Paket gut an: Die Aktie markierte heute ein neues 52‑Wochen‑Hoch bei 15,92 Euro.

Im Fokus stehen nun die nächsten Schritte: 2026 will Rolls-Royce den Rückkauf in der Größenordnung von 2,5 Mrd. Pfund umsetzen und zugleich die für 2026 in Aussicht gestellten Ergebnis- und Cashflow-Spannen erreichen – daran dürfte sich die weitere Kursfantasie am direktesten messen.

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