Die Westag AG hat das Kapitel Börse endgültig hinter sich gelassen. Seit dem erfolgreichen Übernahmeangebot durch die Broadview Industries AG im vergangenen Jahr ist der Titel von den Kurszetteln verschwunden. Doch wie hat sich die Situation für das Unternehmen und ehemalige Anleger seither verändert?

Den Stein ins Rollen brachte die Broadview Industries AG im März 2025. Ziel war der Erwerb sämtlicher ausstehender Aktien, um den Rückzug vom regulierten Markt einzuleiten. Nach dem Abschluss des Angebots im Juni folgte der Widerruf der Zulassung an den Börsen Frankfurt und Düsseldorf. Seit dem 1. Juli 2025 findet kein öffentlicher Handel mit den Stamm- und Vorzugsaktien mehr statt.

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Neue Strukturen nach dem Delisting

Mit dem Börsenabschied endeten für Westag die strengen Transparenz- und Berichtspflichten des regulierten Marktes. Klassische Kennzahlenanalysen und die Beobachtung der Marktvolatilität sind für Außenstehende seither kaum noch möglich. Das Unternehmen agiert nun als vollständig integrierter Teil der Broadview-Gruppe fernab der Börsenöffentlichkeit.

Für ehemalige Investoren bedeutet dieser Schritt eine neue Realität: Die Aktie ist nicht mehr fungibel. Informationen über die geschäftliche Entwicklung dringen seit dem Delisting deutlich spärlicher nach außen, da die für börsennotierte Unternehmen üblichen Publizitätspflichten entfallen sind.

Operativer Fokus bleibt bestehen

Ungeachtet der neuen Eigentümerstruktur setzt Westag den Geschäftsbetrieb als Hersteller von Holzwerkstoffprodukten fort. Das Portfolio umfasst weiterhin Türen, Zargen sowie Produkte für den Innenausbau wie Küchenarbeitsplatten und Laminate. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen noch als gelistete Gesellschaft einen Umsatz von rund 186,3 Millionen Euro.

Die künftige Entwicklung hängt nun maßgeblich von der Nachfrage im Bausektor und makroökonomischen Trends im Wohnungsbau ab. Da keine öffentlichen Finanzberichte mehr verpflichtend sind, wird der Erfolg der Neuausrichtung innerhalb der Konzernstruktur primär an der künftigen Marktpositionierung bei nachhaltigen Materialien und innovativen Fertigungsprozessen zu messen sein.

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