Rolls-Royce Aktie: Rückkauf erwartet
Rolls-Royce könnte diese Woche ein klares Signal an die Aktionäre senden: Ein neuer, größerer Aktienrückkauf steht laut Medienbericht im Raum. Das Timing ist kein Zufall, denn in wenigen Tagen legt der Konzern seine Jahreszahlen vor. Und genau dort dürfte sich zeigen, wie viel finanzieller Spielraum tatsächlich vorhanden ist.
Rückkauf als Begleitmusik zu den Zahlen
Nach einem Bericht von Sky News (Sonntag) bereitet Rolls-Royce demnach die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms vor. Das Volumen könnte sich auf bis zu 1,5 Milliarden Pfund belaufen. Eine Stellungnahme dazu gab es vom Unternehmen nicht – Rolls-Royce lehnte einen Kommentar ab.
Auffällig: Ein ähnliches Muster gab es schon im Vorjahr. Damals startete Rolls-Royce rund um die Ergebnisvorlage ebenfalls ein Rückkaufprogramm, allerdings mit einem Volumen von 1 Milliarde Pfund. Ein erneuter Schritt in diese Richtung würde die Kapitalrückführung fortsetzen – und könnte zeigen, dass das Management sich bei Cashflow und Ergebnis weiter auf Kurs sieht.
Worauf der Markt am Donnerstag schaut
Die vollständigen Jahresergebnisse für 2025 sollen am 26. Februar veröffentlicht werden. Bisherige Prognosen des Unternehmens zielten auf einen bereinigten operativen Gewinn von 3,1 bis 3,2 Milliarden Pfund ab. Beim Free Cashflow stellte Rolls-Royce 3,0 bis 3,1 Milliarden Pfund in Aussicht.
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Genau diese beiden Größen sind der Schlüssel: Ein größerer Rückkauf wirkt nur dann nachhaltig, wenn er durch robuste Cashflows gedeckt ist – und nicht zulasten der Bilanz geht. Kann Rolls-Royce die eigenen Zielspannen bestätigen oder sogar am oberen Ende landen, würde das die Logik hinter einem erweiterten Rückkaufprogramm stützen.
Parallel läuft ein teures Projekt
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt Rolls-Royce durch ein weiteres Thema: Laut Bericht führt das Unternehmen Gespräche mit der britischen Regierung über staatliche Unterstützung für ein Triebwerksprojekt im Umfang von 3 Milliarden Pfund. Das macht die Kapitalallokation umso wichtiger – denn parallel zu einem möglichen Rückkauf muss der Markt einschätzen, wie Investitionen, staatliche Hilfe und Aktionärsrendite zusammenpassen.
An der Börse zeigt sich die Aktie heute leichter: 15,24 Euro, ein Minus von 1,42%. Spätestens am Donnerstag dürfte klarer werden, ob Rolls-Royce tatsächlich ein Rückkaufprogramm bis 1,5 Milliarden Pfund ankündigt – und ob die Jahreszahlen die dafür notwendige finanzielle Basis liefern.
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