Rolls-Royce Aktie: Begeisternder Fortschritt!
Rolls-Royce will am Donnerstag offenbar ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,5 Milliarden Pfund (rund 2 Milliarden US-Dollar) ankündigen. Das berichtete Sky News am Wochenende unter Berufung auf informierte Kreise. Der britische Triebwerkshersteller selbst wollte sich auf Anfrage von Reuters nicht dazu äußern. Die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 sollen zeitgleich veröffentlicht werden.
50 Prozent mehr als im Vorjahr
Das neue Programm wäre deutlich größer als der Rückkauf über eine Milliarde Pfund, den Rolls-Royce im Februar 2025 gestartet und im November abgeschlossen hatte. Danach folgte ein kleineres Interimsprogramm über bis zu 200 Millionen Pfund, das am 2. Januar 2026 begann und am gestrigen Montag auslief. Laut RBC Capital Markets hat das Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt rund 1,2 Milliarden Pfund für Rückkäufe aufgewendet.
Die Ankündigung würde in eine Phase fallen, in der das Unternehmen seine eigenen mittelfristigen Ziele bereits überholt. Analysten erwarten laut Proactive Investors für 2025 ein operatives Ergebnis, das den erst im Februar 2025 gesetzten Zielkorridor für 2028 von 3,6 bis 3,9 Milliarden Pfund erreicht. Die Konsensschätzungen liegen sogar rund 20 Prozent darüber.
Starkes erstes Halbjahr als Basis
Im ersten Halbjahr 2025 hatte Rolls-Royce einen operativen Gewinn von 1,7 Milliarden Pfund ausgewiesen – ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Ersatzteilen im Bereich Civil Aerospace: Die Umsätze stiegen um 28 Prozent, der operative Gewinn wuchs noch stärker dank verbesserter Margen. Die Flugstunden großer Triebwerke erreichten 109 Prozent des Niveaus vor der Pandemie.
Für das Gesamtjahr 2025 peilte das Management zuletzt einen operativen Gewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund sowie einen freien Cashflow von 3,0 bis 3,1 Milliarden Pfund an. Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei über 112 Milliarden Pfund. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Aktie mehr als verdoppelt.
Blick auf Donnerstag
Neben den Jahreszahlen werden Investoren vor allem auf drei Punkte achten: aktualisierte mittelfristige Ziele, die Guidance für 2026 und die Kapitalallokation. Das Volumen des Rückkaufprogramms, kombiniert mit der Schlussdividende, gibt Aufschluss darüber, wie zuversichtlich das Management die weitere Cashflow-Entwicklung einschätzt. Offen bleibt, wie sich anhaltende Lieferkettenprobleme auf die kommenden Quartale auswirken – das Unternehmen hatte im Sommer eingeräumt, dass diese Herausforderungen bis 2026 andauern dürften.
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