Rolls-Royce steht kurz vor der Veröffentlichung seiner Jahreszahlen für 2025. Während die operative Wende bereits im Kurs eingepreist scheint, sorgt nun ein Medienbericht für neue Fantasie: Der Triebwerksbauer könnte ein massives Aktienrückkaufprogramm ankündigen. Die Erwartungen an den morgigen Donnerstag sind entsprechend hoch.

Gerüchte um Kapitalrückfluss

Laut einem Bericht von Sky News plant Rolls-Royce, parallel zur Bekanntgabe der Jahresergebnisse am 26. Februar ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Pfund (ca. 1,8 Milliarden Euro) zu starten. Dies wäre eine signifikante Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als der Konzern erstmals seit 2014 wieder eigene Anteile im Wert von einer Milliarde Pfund zurückkaufte. Marktbeobachter werten diesen möglichen Schritt als Zeichen für das gestiegene Selbstvertrauen des Managements in den Cashflow des Unternehmens.

Operative Rekorde in Sicht

Die finanzielle Basis für solche Maßnahmen scheint gelegt. Nach einem starken ersten Halbjahr, in dem der bereinigte Betriebsgewinn um rund 50 Prozent auf 1,7 Milliarden Pfund kletterte, rechnen Analysten mit einem Rekordergebnis für das Gesamtjahr. Die Prognose des Unternehmens sieht einen operativen Gewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund vor.

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Treibende Kraft bleibt die zivile Luftfahrtsparte. Verbesserte Margen im Wartungsgeschäft und eine Erholung der Flugstunden auf über das Vor-Pandemie-Niveau stützen die Bilanz. Analysten gehen laut RBC Capital Markets sogar davon aus, dass Rolls-Royce seine mittelfristigen Finanzziele für 2028 bereits in diesem Jahr erreichen könnte. Auch die Rüstungssparte profitiert von weltweit steigenden Verteidigungsausgaben und neuen Aufträgen.

Aktie im Höhenflug

Die erfolgreiche Restrukturierung spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider. Das Papier notiert aktuell bei 15,26 Euro und hat sich auf Sicht von zwölf Monaten mit einem Plus von rund 102 Prozent mehr als verdoppelt. Auch kurzfristig bleibt das Momentum positiv, wie der Anstieg von gut 5,6 Prozent in den letzten 30 Tagen zeigt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch ist mit knapp 2 Prozent gering, was die aktuelle Stärke der Bullen unterstreicht.

Der morgige Donnerstag wird nun zur Bewährungsprobe. Anleger warten nicht nur auf die Bestätigung der starken Gewinnzahlen, sondern vor allem auf den Ausblick für 2026 und die offizielle Ankündigung des spekulierten Aktienrückkaufs. Sollte das Management die hochgesteckten Erwartungen erfüllen, könnte sich der Aufwärtstrend fortsetzen.

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