Rolls-Royce Aktie: SMR-Fortschritt
Rolls-Royce SMR sichert sich einen wichtigen Partner für sein Kleinreaktor-Programm. Der japanische Automatisierungsspezialist Yokogawa wird die Steuerungssysteme für die geplante Reaktorflotte liefern – ein Auftrag, der die technische Infrastruktur des Projekts weiter festigt. Gleichzeitig richten sich die Blicke auf die Jahreszahlen, die Ende Februar erwartet werden.
Yokogawa übernimmt zentrale Steuerung
Anfang der Woche gab Rolls-Royce SMR die strategische Partnerschaft mit Yokogawa Electric Corporation bekannt. Der japanische Konzern wird die Datenverarbeitungs- und Steuerungssysteme (DPCS) für die Small Modular Reactors entwickeln und produzieren – faktisch das „zentrale Nervensystem" der Kraftwerke.
Der Auftrag umfasst Design, Validierung und Fertigung der Hauptsteuerungssysteme. Die Arbeiten werden von Yokogawas britischem Standort in Runcorn sowie Produktionsstätten in Tschechien und den Niederlanden unterstützt.
Die Entscheidung für Yokogawa passt zur jüngsten Auftragslage: Rolls-Royce SMR wurde kürzlich von Great British Energy – Nuclear als bevorzugter Bieter für den Einsatz im Vereinigten Königreich ausgewählt und hat Vereinbarungen mit dem tschechischen Energieversorger ČEZ getroffen.
Lokale Fertigung als Projektbedingung
Die Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung lokaler Wertschöpfung – eine Kernforderung vieler staatlich geförderter Nuklearprojekte. Durch die Nutzung britischer und tschechischer Fertigungskapazitäten erfüllt Rolls-Royce SMR sowohl Anforderungen an die Versorgungssicherheit als auch an lokale Lieferketten für die ersten Reaktoreinheiten.
Ruth Todd, Leiterin für Betrieb und Lieferkette bei Rolls-Royce SMR, bezeichnete die Vereinbarung als Meilenstein für die Auslieferung der ersten Einheiten.
Jahreszahlen Ende Februar
Während die SMR-Sparte ihre technische Basis ausbaut, richtet sich das Augenmerk der Investoren auf die Geschäftsentwicklung des Gesamtkonzerns. Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 stehen Ende Februar an.
Analysten erwarten vor allem Klarheit zu drei Punkten: der Margenerholung im zivilen Luftfahrtgeschäft, der Finanzierungsstruktur der Nuklearsparte sowie dem laufenden Aktienrückkaufprogramm. Nach einer starken Kursphase hat die Aktie zuletzt konsolidiert. Der Geschäftsbericht dürfte der nächste relevante Impulsgeber sein.
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