Der britische Triebwerksbauer untermauert seine operative Wende mit einem bedeutenden kommerziellen Erfolg. Delta Air Lines hat eine Großbestellung für insgesamt 62 Triebwerke platziert, was die Position von Rolls-Royce im lukrativen Markt für Großraumflugzeuge weiter festigt. Während die Aktie nach einer beispiellosen Rallye zu Jahresbeginn eine Konsolidierung durchläuft, liefert dieser Deal neue fundamentale Argumente für das langfristige Geschäftsmodell.

Langfristige Einnahmen gesichert

Der am 28. Januar 2026 bekanntgegebene Auftrag umfasst 30 Trent XWB-84 Triebwerke für Airbus A350-900 sowie 32 Trent 7000 Aggregate für den Airbus A330neo. Für Anleger ist dabei weniger das reine Verkaufsvolumen entscheidend, sondern die damit verbundene Dienstleistungskomponente: Alle Triebwerke fallen unter das "TotalCare"-Serviceabkommen.

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Dieses Modell ist der zentrale Gewinntreiber für Rolls-Royce. Es verlagert zwar das Instandhaltungsrisiko auf den Hersteller, garantiert aber im Gegenzug langfristige, nutzungsabhängige Einnahmen. Da die Flugstunden der Triebwerke mittlerweile 109 Prozent des Niveaus von vor der Pandemie (2019) erreicht haben, wirkt sich jeder neue Großauftrag direkt auf die Planbarkeit der zukünftigen Cashflows aus.

Aktienrückkäufe laufen weiter

Neben dem operativen Geschäft treibt das Management die Kapitalrückführung an die Aktionäre voran. Aktuell läuft ein Zwischen-Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 200 Millionen Pfund, das am 2. Januar startete und voraussichtlich bis zum 24. Februar 2026 abgeschlossen sein wird.

Diese Maßnahme folgt auf ein deutlich größeres Programm über eine Milliarde Pfund, das bereits im November 2025 beendet wurde. Trotz eines Kursrückgangs von rund 12 Prozent seit Jahresbeginn – eine wohlfällige Korrektur nach einem Anstieg von über 97 Prozent in den letzten zwölf Monaten – signalisiert das Unternehmen durch diese Käufe weiterhin Zuversicht in die eigene Bewertung.

Blick auf den 26. Februar

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den 26. Februar 2026. An diesem Datum wird Rolls-Royce die vollständigen Jahresergebnisse für 2025 vorlegen. Investoren erwarten hier nicht nur Einblicke in die Performance der Sparten Zivile Luftfahrt und Verteidigung, sondern vor allem konkrete Aussagen über den Umfang der Aktienrückkäufe für das Gesamtjahr 2026.

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