Rolls-Royce festigt seine Marktstellung im Transatlantik-Geschäft. Der britische Triebwerkshersteller hat einen signifikanten Auftrag von Delta Air Lines erhalten, der nicht nur die Auftragsbücher füllt, sondern eine strategische Partnerschaft zementiert. Für den Konzern bedeutet dies gesicherte Einnahmen über Jahre hinweg, insbesondere durch die gekoppelten Wartungsverträge.

62 Triebwerke und langfristige Planung

Die Bestellung umfasst insgesamt 62 Großraumtriebwerke. Delta orderte konkret 30 Einheiten des Typs Trent XWB-84 EP für 15 Airbus A350-900 sowie 32 Trent 7000-Triebwerke für 16 Airbus A330neo. Entscheidend für die Bilanz von Rolls-Royce ist hierbei nicht nur der Verkauf der Hardware, sondern der Abschluss eines „TotalCare“-Servicevertrags.

Dieses Modell überträgt zwar das Risiko für die Instandhaltungskosten auf den Hersteller, garantiert Rolls-Royce jedoch langfristige, planbare Einnahmen durch Wartung und Überwachung der Triebwerke. Die Auslieferung der neuen Flugzeuge soll laut Delta im Jahr 2029 beginnen.

Effizienz als Verkaufsargument

Der Zusatz „EP“ beim Trent XWB-84 steht für „Enhanced Performance“. Diese Variante bietet eine Verbesserung des Treibstoffverbrauchs um ein Prozent gegenüber der ursprünglichen Generation. Was marginal klingt, summiert sich im Airline-Geschäft: Laut Rolls-Royce entspricht dies bei einer Flotte von 20 Flugzeugen einer jährlichen Einsparung von etwa fünf Millionen US-Dollar.

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Für Delta, den größten Partner von Rolls-Royce auf dem amerikanischen Kontinent, ist dies ein wichtiger Schritt zur Kostensenkung und CO2-Reduktion. Die Airline betreibt bereits eine umfangreiche Flotte mit Rolls-Royce-Antrieb, darunter Modelle der Boeing 717 und verschiedene Airbus-Typen.

Zahlen im Februar erwartet

Der Blick der Anleger richtet sich nun auf die kommenden Wochen. Rolls-Royce wird voraussichtlich am 25. und 26. Februar 2026 die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Die im Juli angehobene Prognose sieht einen bereinigten Betriebsgewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund sowie einen freien Cashflow von bis zu 3,1 Milliarden Pfund vor.

An der Börse zeigt sich derzeit ein gemischtes Bild: Während die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten mit einem Plus von fast 97 Prozent eine beeindruckende Rally hingelegt hat, verzeichnete sie seit Jahresbeginn eine Korrektur von rund 12 Prozent. Das laufende Aktienrückkaufprogramm unterstreicht jedoch das Vertrauen des Managements in die eigene Kapitalstärke.

Im Fokus steht nun der 25. Februar: Dann wird sich zeigen, ob Rolls-Royce die hohen Erwartungen an Profitabilität und Cashflow erfüllen und den jüngsten Kursrücksetzer fundamental entkräften kann.

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