Rolls-Royce Aktie: UBS sieht weiteres Potenzial
Die Aktie von Rolls-Royce blickt auf spektakuläre zwölf Monate zurück, auch wenn der Start ins Jahr 2026 mit einem Rücksetzer von rund 12 Prozent holprig verlief. Während die langfristige Performance Anleger begeistert, sorgt die mittlerweile ambitionierte Bewertung für Diskussionen am Markt. Die Analysten der UBS geben nun jedoch Entwarnung und sehen in der operativen Entwicklung genügend Gründe für weiter steigende Kurse.
Analysten heben den Daumen
Trotz der jüngsten Konsolidierung sieht die Schweizer Großbank UBS das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die Analysten bestätigten ihre Kaufempfehlung ("Buy") und hoben das Kursziel für den britischen Triebwerksbauer auf 1.625 Pence an. Dies suggeriert deutliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Haupttreiber für diesen Optimismus ist die nachhaltige Erholung im zivilen Luftverkehr.
Die für das Geschäftsmodell kritischen Flugstunden der Triebwerke haben mittlerweile 109 Prozent des Niveaus vor der Pandemie erreicht. Diese Kennzahl ist essenziell, da Rolls-Royce einen erheblichen Teil seiner Einnahmen durch langfristige, nutzungsabhängige Wartungsverträge generiert.
Hohe Bewertung durch Wachstum gerechtfertigt?
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rolls-Royce?
Die fundamentale Entwicklung untermauert die Zuversicht der Experten. Für das Geschäftsjahr 2025 werden ein operativer Gewinn und ein freier Cashflow von jeweils über 3 Milliarden Pfund erwartet. Allerdings hat dieser Erfolg seinen Preis: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 36 auf Basis der künftigen Gewinne wird das Papier deutlich über dem historischen Durchschnitt gehandelt. Marktbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass das Gewinnwachstum zuletzt dynamischer verlief als der Kursanstieg; so soll sich der Gewinn je Aktie im ersten Halbjahr 2025 verdoppelt haben.
Fokus auf Dividenden und Rückkäufe
Neben dem operativen Geschäft rückt zunehmend die Kapitalverwendung in den Fokus der Anleger. Dank der verbesserten Liquiditätssituation hat das Management ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von einer Milliarde Pfund bis Ende 2026 angekündigt. Auch für Einkommensinvestoren wird der Titel wieder interessanter: Prognosen gehen für das Jahr 2026 von einer Dividende in Höhe von 10,6 Pence je Aktie aus, mit einer möglichen Steigerung auf 12 Pence im Folgejahr.
Während langfristige Projekte wie kleine modulare Reaktoren (SMRs) zusätzliche Fantasie bieten, liegt das Augenmerk kurzfristig auf der disziplinierten Umsetzung des Rückkaufprogramms und der Cashflow-Entwicklung. Entscheidend für die weitere Kursrichtung wird sein, ob der Konzern die hohen Erwartungen in den kommenden Quartalsberichten bestätigen kann.
Rolls-Royce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rolls-Royce-Analyse vom 1. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Rolls-Royce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rolls-Royce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rolls-Royce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








