Apple Aktie: Erwartungen pulverisiert
Apple hat die Zweifler Lügen gestraft. Statt der von einigen Marktbeobachtern befürchteten Marktsättigung lieferte der Tech-Gigant im ersten Geschäftsquartal 2026 absolute Rekordzahlen ab. Angetrieben von einer überraschend starken Nachfrage nach dem iPhone übertraf der Konzern die Konsensschätzungen der Wall Street deutlich und unterstrich seine dominante Marktstellung.
Das iPhone als Wachstumsmotor
Die vorgelegten Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mit einem Gesamtumsatz von 143,8 Milliarden US-Dollar ließ Apple die Prognosen, die bei etwa 138,5 Milliarden US-Dollar lagen, weit hinter sich. Auch unter dem Strich überzeugte der Konzern aus Cupertino: Der Nettogewinn kletterte auf 42,1 Milliarden US-Dollar, was einem Gewinn je Aktie von 2,84 US-Dollar entspricht – deutlich mehr als die erwarteten 2,67 US-Dollar.
Verantwortlich für diesen Sprung war primär das Kerngeschäft, das viele Analysten bereits abgeschrieben hatten. Die iPhone-Erlöse stiegen im Jahresvergleich um beachtliche 23 Prozent auf 85,3 Milliarden US-Dollar. CEO Tim Cook bezeichnete die Nachfrage nach den Flaggschiff-Geräten als „atemberaubend“. Diese Entwicklung widerlegt die Sorge, dass der Hardware-Zyklus an Kraft verlieren könnte, eindrucksvoll.
Dividende und Aktienrückkäufe
Neben dem operativen Erfolg profitieren Anleger auch direkt von der hohen Liquidität des Unternehmens. Der Vorstand beschloss eine Erhöhung der Quartalsdividende auf 0,26 US-Dollar je Aktie, zahlbar am 12. Februar 2026.
Noch gewichtiger fallen die Aktienrückkäufe ins Gewicht. Finanzvorstand Kevan Parekh betonte, dass Apple allein im abgelaufenen Quartal fast 32 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurückgegeben hat, davon 25 Milliarden US-Dollar über Rückkaufprogramme am offenen Markt. Diese massive Kapitalrückführung demonstriert das Vertrauen des Managements in die eigene finanzielle Stabilität trotz eines komplexen makroökonomischen Umfelds.
Strategischer Ausbau der Services
Um die Abhängigkeit von reinen Hardware-Verkäufen langfristig zu verringern, forciert Apple weiterhin die Expansion seiner Services-Sparte. Auf dem „Apple TV Press Day“ am 3. Februar kündigte das Unternehmen eine Reihe neuer Formate an, darunter Projekte mit Hollywood-Größen wie Keanu Reeves und Anya Taylor-Joy. Ziel dieser Strategie ist es, die riesige Basis von über 2,5 Milliarden aktiven Geräten stärker zu monetarisieren und die Nutzerbindung im eigenen Ökosystem zu vertiefen.
Der Blick der Investoren richtet sich nun auf die virtuelle Hauptversammlung am 24. Februar. Während die Aktie aktuell bei rund 269,48 US-Dollar und damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch notiert, wird die entscheidende Frage für die weitere Kursentwicklung sein, ob Apple die Dynamik des Weihnachtsgeschäfts auch in den kommenden Monaten aufrechterhalten kann.
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