Rolls-Royce Aktie: Massive Indien-Offensive
CEO Tufan Erginbilgic drückt aufs Tempo. Nach einem hochrangigen Treffen mit Premierminister Narendra Modi kündigte der Triebwerksbauer eine umfassende Expansion auf dem indischen Markt an. Während die Aktie aktuell unter ihrem Januar-Rekord konsolidiert, stellt sich die Frage: Reicht dieser strategische Schachzug für den nächsten großen Kursschub?
Der "Mega-Plan" im Detail
Das Unternehmen positioniert sich neu, um langfristiges Wachstum zu sichern. Kern der am Donnerstag verkündeten Strategie ist eine massive Ausweitung der Präsenz in den Bereichen Verteidigung, zivile Luftfahrt und Energie. Die Pläne sind ehrgeizig: Rolls-Royce will seine Belegschaft in Indien auf rund 10.000 Mitarbeiter verdoppeln.
Gleichzeitig soll das Beschaffungsvolumen aus der lokalen Lieferkette verzehnfacht werden. Ein zentraler Treiber dieser Kooperation ist die potenzielle gemeinsame Entwicklung eines Kampfflugzeugtriebwerks der nächsten Generation. Damit spielt Rolls-Royce direkt in Indiens Bestreben nach technologischer Unabhängigkeit im Rüstungssektor hinein.
Operatives Geschäft und Aktienrückkauf
Auch im Tagesgeschäft liefert der Konzern ab. Jüngst erfolgte die Übergabe des ersten Airbus A350-900 an EgyptAir, angetrieben von Trent XWB-84 Motoren. Dies unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach der profitablen Trent-Triebwerksfamilie im Großraumflugzeug-Segment.
Trotz dieser fundamentalen Fortschritte notiert die Aktie derzeit bei rund 1.226 Pence und damit unter dem Allzeithoch vom 14. Januar (1.306,60 Pence). Das Management nutzt diese Konsolidierung aktiv: Eine Börsenmitteilung vom Mittwoch bestätigte den Kauf von über 517.000 eigenen Aktien im Rahmen des laufenden 200-Millionen-Pfund-Rückkaufprogramms.
Der nächste entscheidende Termin für Anleger steht unmittelbar bevor. Am 26. Februar legt Rolls-Royce die Jahreszahlen vor, wobei der Marktkonsens Umsätze in Höhe von 19,5 Milliarden Pfund erwartet.
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