Beyond Meat Aktie: Kein Rückenwind!
Der einstige Highflyer der Fleischersatz-Branche kommt nicht zur Ruhe. Während der Aktienkurs längst im Penny-Stock-Bereich notiert, formiert sich nun juristischer Widerstand. Mehrere Kanzleien mobilisieren Anleger für eine Sammelklage – der Vorwurf wiegt schwer und könnte das Vertrauen in die Bilanzierung weiter erschüttern.
Vorwürfe der Bilanzkosmetik
In den letzten Tagen, konkret am 11. und 12. Februar, haben Kanzleien wie The Gross Law Firm und Levi & Korsinsky Aktionäre über eine anstehende Wertpapier-Sammelklage informiert. Betroffen sind Investoren, die zwischen dem 27. Februar und dem 11. November 2025 Anteile erworben haben. Bis zum 24. März 2026 läuft die Frist, um sich als Hauptkläger (Lead Plaintiff) registrieren zu lassen.
Im Kern der Klageschrift steht der Vorwurf irreführender Angaben. Das Management soll es versäumt haben, offenzulegen, dass der Buchwert bestimmter langfristiger Vermögenswerte deren tatsächlichen beizulegenden Zeitwert überstieg. Laut den Anschuldigungen war eine wesentliche, nicht zahlungswirksame Wertminderung (Impairment Charge) absehbar, wurde jedoch nicht korrekt kommuniziert. Dies hätte die Finanzberichte in einem falschen Licht erscheinen lassen und möglicherweise die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigt, fristgerechte Meldungen bei der Börsenaufsicht SEC einzureichen.
Absturz auf Penny-Stock-Niveau
Die juristischen Sorgen treffen auf eine ohnehin fragile Charttechnik. Mit einem aktuellen Kurs von rund 0,73 US-Dollar ist das Papier zum "Penny Stock" verkommen, die Marktkapitalisierung ist auf etwa 332 Millionen US-Dollar zusammengeschmolzen. Der Kontrast zum 52-Wochen-Hoch bei 7,69 US-Dollar verdeutlicht den massiven Wertverfall des vergangenen Jahres.
Zwar erlebte der Titel Ende 2025 noch einmal ein kurzes Aufbäumen durch massive Eindeckungskäufe von Leerverkäufern (Short Squeeze), bei dem sich der Kurs kurzzeitig vervielfachte, doch dieser Effekt ist längst verpufft. Operativ bleibt die Lage angespannt: Im dritten Quartal 2025 sanken die Umsätze auf 70,2 Millionen US-Dollar, Gewinne schreibt das Unternehmen weiterhin nicht.
Wichtige Termine im März
Der kommende Monat wird für die weitere Entwicklung maßgeblich sein. Anfang März plant Beyond Meat die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025. Kurz darauf, am 24. März, endet die Frist für die Beteiligung an der Sammelklage. Die Kombination aus operativem Zahlenwerk und der juristischen Aufarbeitung der Bilanzvorwürfe dürfte die Volatilität der Aktie in den nächsten Wochen hochhalten.
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