Rolls-Royce steigt in den Markt für modulare Gaskraftwerke ein. Der britische Konzern präsentiert auf der E-world in Essen eine neue Produktlinie, die Europa beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen unterstützen soll. Die Ankündigung zeigt: Neben dem Kerngeschäft Luftfahrt baut Rolls-Royce sein Standbein im Energiesektor systematisch aus.

Modulare Kraftwerke in drei Größen

Die Power Systems-Sparte des Unternehmens bietet ab sofort schlüsselfertige Kraftwerksmodule mit 10, 20 oder 30 Megawatt Leistung an. Diese lassen sich zu Anlagen von fünf bis mehreren hundert Megawatt kombinieren. Rolls-Royce verspricht eine Netzanbindung innerhalb von 12 bis 18 Monaten nach Bestellung.

Tobias Ostermaier, Präsident der Stationary Power Solutions, verweist auf bereits 17 Gigawatt installierte Leistung weltweit. Die Anlagen dienen Energieversorgern und Rechenzentren als Backup-Kapazität.

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Wichtigste technische Details:

  • H2-ready: Anlagen können später auf Wasserstoff umgerüstet werden
  • Einsatzzweck: Ausgleich von Schwankungen bei Wind- und Solarenergie
  • Überbrückung: Von 10 Stunden bis mehrere Wochen möglich
  • Zielmarkt: Deutschland und Europa im Rahmen der Kraftwerksstrategie

Dezentralisierung als Kernargument

Michael Stipa, Senior Vice President Strategy bei Rolls-Royce Power Systems, begründet den Ansatz mit Versorgungssicherheit: "Echte Resilienz kommt durch Dezentralisierung, nicht durch Zentralisierung. Ein Energiesystem aus vielen verteilten, modularen Einheiten ist weniger anfällig für großflächige Störungen."

Die Strategie passt zur deutschen Energiewende, die für die Abkehr von fossilen Brennstoffen gleichzeitig stabile Backup-Kapazitäten benötigt.

Zahlen im Fokus

Am 26. Februar legt Rolls-Royce die Ergebnisse für 2025 vor. Das Management bestätigte zuletzt die Prognose eines operativen Gewinns zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund. CEO Tufan Erginbilgiç hatte zudem Ambitionen im Narrow-Body-Triebwerksmarkt skizziert – eine mögliche Wachstumschance für fünf Jahrzehnte.

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