Rolls-Royce Aktie: Management kauft nach
Die Rolls-Royce-Aktie gehört mit einem Plus von über 90 Prozent auf Zwölfmonatssicht zu den absoluten Überfliegern am Markt. Doch kurz vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen ruht sich das Management nicht auf diesen Lorbeeren aus. Während neue Produktvorstellungen im Energiebereich für operative Fantasie sorgen, greifen Führungskräfte auch beim aktuellen Kursniveau noch zu.
Insider greifen trotz Rekordlauf zu
Laut einer Pflichtmitteilung vom 10. Februar haben mehrere Führungskräfte des britischen Triebwerksbauers Aktienpakete erworben. Zu den Käufern gehören neben Non-Executive Directors auch Finanzvorstand Helen McCabe und Rob Watson, Präsident der Sparte Civil Aerospace.
Zwar erfolgten diese Transaktionen im Rahmen eines regulären monatlichen Aktienkaufplans, doch der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Die Aktie notiert derzeit bei 14,50 Euro und damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 15,56 Euro. Dass das Management selbst auf diesem erhöhten Niveau Anteile akkumuliert, werten Marktbeobachter oft als Vertrauensbeweis in die langfristige Strategie des Unternehmens.
Offensive im Energie-Sektor
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Parallel zu den Insider-Transaktionen treibt Rolls-Royce das operative Geschäft voran. Auf der Energiemesse E-world in Essen stellte das Unternehmen neue modulare Gasmotoren-Kraftwerke vor. Diese Entwicklung in der Sparte Power Systems kommt nicht von ungefähr: Der Markt für flexible Energieerzeugung wächst, getrieben durch den steigenden Bedarf an Backup-Lösungen für Rechenzentren. Wettbewerber berichteten hier zuletzt bereits von positiven Trends, an denen nun auch Rolls-Royce stärker partizipieren möchte.
Blick auf die Zahlen
Die Kombination aus Insider-Käufen und Produktinnovationen stützt den Kurs, der sich seit Jahresanfang mit einem Zuwachs von gut 5 Prozent stabil hält. Die entscheidende Bewährungsprobe steht allerdings kurz bevor: Am 25. Februar präsentiert Rolls-Royce die vollständigen Jahreszahlen für 2025. Anleger erwarten dann konkrete Nachweise, dass die Erholung in der zivilen Luftfahrt und das Wachstum im Energiegeschäft die sportliche Bewertung der Aktie weiterhin rechtfertigen.
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