Rocket Lab hat in dieser Woche Gegenwind bekommen – weniger wegen eigener Schlagzeilen, sondern weil der gesamte Space-Sektor abverkauft wurde. Am Donnerstag rutschte der Kurs im Tagesverlauf um gut 5%. Doch was steckt hinter der Schwäche, und worauf richtet sich jetzt der Blick?

Wichtige Punkte auf einen Blick:
- Am Donnerstag zeitweise -5,2%, Tagestief bei 63,87 US-Dollar
- Belastung vor allem durch Sektor-Effekte nach einer Kapitalmaßnahme bei AST SpaceMobile
- Nächster Termin: Quartals- und Jahreszahlen am 26. Februar
- Weiter im Fokus: Neutron-Programm nach einem Testereignis zu Jahresbeginn

Sektor zieht die Aktie mit

Auslöser der jüngsten Abgaben war laut MarketBeat vor allem die Schwäche im Space-Segment. Hintergrund: AST SpaceMobile kündigte eine größere Kapitalaufnahme an. Das drückte mehrere Weltraum-Aktien gleichzeitig – Rocket Lab geriet dabei eher durch „Ansteckung“ unter Druck, nicht durch neue firmenspezifische Negativmeldungen.

Die Bewegung fiel dennoch deutlich aus: Am Donnerstag wechselten rund 18,2 Millionen Aktien den Besitzer. Das lag unter dem durchschnittlichen Tagesvolumen von 24,3 Millionen Stück.

Neutron bleibt ein Nerventhema

Zusätzlich wirkte das Neutron-Entwicklungsprogramm auf die Stimmung. Rocket Lab hatte früher in diesem Jahr mitgeteilt, dass es bei einem hydrostatischen Drucktest zu einem erwarteten Tankbruch in einer frühen Entwicklungsphase kam. Auch wenn das als Meilenstein im Testprozess eingeordnet wurde, nährte es Fragen zum Zeitplan der Mittelklasse-Rakete.

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Zahlen am 26. Februar im Mittelpunkt

Der nächste klare Impuls kommt mit den Ergebnissen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025, die für den 26. Februar angesetzt sind. Laut Zacks erwarten Analysten für das Quartal ein Ergebnis je Aktie von -0,05 US-Dollar – das wäre eine Verbesserung um 50% gegenüber dem Vorjahresquartal. Beim Umsatz liegt die Schätzung bei 177,9 Millionen US-Dollar, was +34,38% im Jahresvergleich entspräche.

Analystenbild bleibt gemischt

Die Einschätzungen an der Wall Street fallen uneinheitlich aus. Laut MarketBeat liegt das durchschnittliche Rating bei „Moderate Buy“, das mittlere Kursziel bei 72,92 US-Dollar. In der Aufschlüsselung: 1× Strong Buy, 7× Buy, 6× Hold, 1× Sell.

Bei den jüngsten Änderungen sticht heraus: Zacks stufte von „strong-buy“ auf „hold“ ab. Goldman Sachs blieb im Januar bei „neutral“, hob das Kursziel aber deutlich von 47 auf 69 US-Dollar an.

Auftragsrücken aus dem Verteidigungsbereich

Operativ verweist Rocket Lab auf größere Regierungsaufträge: Ende Dezember 2025 meldete das Unternehmen einen 816-Millionen-US-Dollar-Vertrag zur Entwicklung und Fertigung von 18 Satelliten für die U.S. Space Force. Zusätzlich wurde ein dedizierter HASTE-Start für die Defense Innovation Unit (DIU) zur Unterstützung hypersonischer Testmissionen angekündigt.

Im jüngsten Quartal (Q3 2025) lag der Umsatz bei 155,08 Millionen US-Dollar (+48% im Jahresvergleich). Gleichzeitig schrieb Rocket Lab weiter rote Zahlen: Nettomarge -35,64%, Eigenkapitalrendite -27,26%.

Zum nächsten Gradmesser wird damit der 26. Februar: Dann liefern die Quartalszahlen den konkreten Abgleich zu den Erwartungen (EPS -0,05, Umsatz 177,9 Mio. US-Dollar) – parallel dürfte der Markt weiter genau hinschauen, wie sich der Zeitplan rund um Neutron entwickelt.

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