Eigentlich hätte es eine Festwoche für XRP-Anleger werden sollen. Mit dem britischen Vermögensverwalter Aviva und der Wall-Street-Instanz Goldman Sachs positionieren sich gleich zwei Schwergewichte im Ripple-Ökosystem. Doch statt einer sofortigen Kursrallye sehen Anleger rote Vorzeichen. Die Diskrepanz zwischen fundamentalen Fortschritten bei der Adoption und der aktuellen Preisentwicklung wirft Fragen auf.

Partnerschaft mit Aviva Investors

Der britische Vermögensverwalter Aviva Investors, der Assets im Wert von rund 345 Milliarden US-Dollar betreut, hat eine strategische Partnerschaft mit Ripple bestätigt. Kern der Zusammenarbeit ist die Tokenisierung regulierter Fondsstrukturen auf dem XRP Ledger (XRPL).

Für Aviva markiert dieser Schritt den ersten Eintritt in den Bereich der Tokenisierung. Die Wahl fiel auf den XRPL aufgrund seiner bewährten Infrastruktur und niedrigen Transaktionskosten. Ziel ist es, die operative Effizienz und die Abwicklungsgeschwindigkeiten im Fondsgeschäft signifikant zu verbessern.

Goldman Sachs zeigt Flagge

Parallel zur Entwicklung in Europa dringen positive Signale aus den USA an den Markt. Aus den jüngsten regulatorischen Pflichtmitteilungen geht hervor, dass Goldman Sachs eine Position von rund 153 Millionen US-Dollar in XRP-ETFs aufgebaut hat.

Die Investmentbank diversifiziert ihre Bestände über mehrere Emittenten, darunter Bitwise, Franklin Templeton und Grayscale. Dieser Schritt wird von Marktbeobachtern als wichtiger Vertrauensbeweis gewertet: XRP etabliert sich neben Bitcoin und Ethereum zunehmend als fester Bestandteil in den Portfolios institutioneller Großinvestoren.

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Expansion im Nahen Osten

Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten baut Ripple seine Präsenz aus. Die bestehende Kooperation mit der Zand Bank wurde vertieft, um den Stablecoin RLUSD in regulierte Verwahrungsdienste zu integrieren. Im Fokus stehen dabei direkte Liquiditätskorridore zwischen dem RLUSD und dem lokalen, Dirham-basierten Stablecoin AEDZ.

Paradoxe Marktreaktion

Trotz dieser fundamentalen Nachrichtenlage zeigt der Kurs eine gegenläufige Tendenz. XRP notiert aktuell bei 1,38 US-Dollar und musste auf Wochensicht ein Minus von rund 12 Prozent hinnehmen. Analysten interpretieren die Schwäche als "Sell-the-News"-Effekt rund um den stattfindenden XRP Community Day.

Die Divergenz ist auffällig: Während On-Chain-Daten mit über 78.000 aktiven Adressen ein Mehrmonatshoch signalisieren, dominiert kurzfristig der Verkaufsdruck. Die Engagements von Aviva und Goldman Sachs schaffen jedoch eine strukturelle Basis, die den Fokus langfristig von der täglichen Volatilität hin zur Integration in das traditionelle Finanzsystem verschiebt.

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