Dogecoin spürt einmal mehr, wie stark der Coin am Tropf der Gesamtstimmung hängt. Am Kryptomarkt drehte die Laune heute ins Vorsichtige – und DOGE geriet mit unter die Räder. Entscheidend ist dabei weniger eine DOGE-spezifische Nachricht, sondern der Druck von der Marktspitze.

Warum Dogecoin heute nachgibt

Auslöser war ein breiter Rücksetzer im Kryptomarkt. Bitcoin rutschte unter die Marke von 67.000 US-Dollar – ein Signal, das viele Trader als Stimmungsbarometer nutzen. Wenn der Marktführer schwächelt, werden auch große Altcoins häufig abverkauft, weil Risiko reduziert wird.

In dieses Bild passt Dogecoins Bewegung: Der Coin verlor im Zuge der allgemeinen Schwäche spürbar an Boden. Das unterstreicht, wie empfindlich DOGE auf Phasen reagiert, in denen Anleger insgesamt defensiver werden.

Unruhe schon vor dem Rücksetzer

Der heutige Abverkauf kam nicht aus dem Nichts. Bereits gestern bewegte sich Dogecoin in einer unruhigen Handelsspanne und hatte Mühe, wichtige technische Unterstützungen zu verteidigen. Gleichzeitig zeigte sich am Gesamtmarkt eher „Seitwärts mit Bauchschmerzen“: Die globale Krypto-Marktkapitalisierung gab in den 24 Stunden vor dem 10. Februar leicht nach – ein typisches Umfeld, in dem kleinste Impulse größere Bewegungen auslösen können.

On-Chain: Wale kaufen – aber nicht alle

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Interessant ist der Blick auf die On-Chain-Daten vor dem Rückgang. Dort gab es Hinweise, dass bestimmte große Adressen eher eingesammelt als verkauft haben. Laut Daten vom 9. Februar akkumulierten Wallets mit Beständen zwischen 100.000 und 100 Millionen DOGE seit der Vorwoche zusammen rund 250 Millionen Token. Das deutet darauf hin, dass einzelne größere Akteure die niedrigeren Kurse zum Aufbau von Positionen nutzten.

Gleichzeitig steht dem eine Entwicklung aus den Wochen davor gegenüber: Zwischen dem 1. Januar und dem 2. Februar sank die Zahl der Wallets mit mindestens 1 Million US-Dollar Gegenwert in DOGE um 9,7% – konkret verschwanden 102 solcher „Millionärs“-Wallets. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich im größeren Bild nicht alle großen Halter dauerhaft engagiert zeigten.

Wichtige Punkte im Überblick:
- Bitcoin als Taktgeber belastete den Gesamtmarkt (Rutsch unter 67.000 US-Dollar).
- Bestimmte Whale-Gruppen sammelten vorab DOGE (rund 250 Mio. Token seit der Vorwoche).
- Gleichzeitig nahm die Zahl sehr großer DOGE-Wallets über Wochen deutlich ab (−9,7% bzw. −102 Wallets).

Ausblick: Fragiler Markt, klare Abhängigkeit

Aktuell dominiert Vorsicht – getrieben von makroökonomischer Unsicherheit und der Richtung, die Bitcoin vorgibt. Kann eine Whale-Akkumulation allein eine Stabilisierung tragen? Eher nur dann, wenn der Gesamtmarkt ebenfalls zur Ruhe kommt. Für Dogecoin bleibt damit kurzfristig entscheidend, ob sich der Marktführer stabilisiert und der breite Krypto-Komplex wieder mehr Risikobereitschaft zulässt. Kurstechnisch ist der Coin laut den vorliegenden Daten nahe seinem 52‑Wochen-Tief – bei zuletzt 0,09 US-Dollar.

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