Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce hat kurz vor der Vorlage seiner Jahreszahlen einen bedeutenden Auftrag der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines gesichert. Die Order umfasst 62 Triebwerke und stärkt die Position des Unternehmens im zivilen Luftfahrtgeschäft.

62 Triebwerke für Delta Air Lines

Am 28. Januar 2026 gab Rolls-Royce bekannt, dass Delta Air Lines 30 Trent XWB-84 EP und 32 Trent 7000 Triebwerke bestellt hat. Diese werden 15 Airbus A350-900 und 16 Airbus A330neo Großraumflugzeuge antreiben. Delta ist bereits einer der wichtigsten Kunden des britischen Konzerns in Amerika: Die Fluggesellschaft betreibt aktuell 40 A350-900, 39 A330neo und 80 Boeing 717 mit Rolls-Royce-Triebwerken. Weitere 20 A350-1000 sind bereits geordert.

Die neuen Maschinen werden über Rolls-Royce' TotalCare-Servicevertrag abgesichert, bei dem das Unternehmen das Wartungskosten- und Betriebsrisiko übernimmt. Laut Hersteller verbraucht das Trent XWB-84 EP rund ein Prozent weniger Treibstoff als sein Vorgängermodell – ein relevanter Faktor angesichts steigender Kerosinpreise.

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Starke Zahlen erwartet

Am 26. Februar 2026 legt Rolls-Royce die Geschäftszahlen für 2025 vor. Im November 2025 hatte das Management einen operativen Gewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund sowie einen freien Cashflow von 3,0 bis 3,1 Milliarden Pfund in Aussicht gestellt. Parallel läuft das im Dezember 2025 angekündigte Aktienrückkaufprogramm weiter – die Londoner Börse verzeichnet durchgehend entsprechende Transaktionen.

Die Aktie hat sich in den vergangenen fünf Jahren außergewöhnlich entwickelt und über 1.200 Prozent zugelegt. Die Delta-Order dürfte das Vertrauen in die zivile Luftfahrtsparte weiter festigen, die neben dem Verteidigungsgeschäft zunehmend zum Ertragsträger wird.

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