BYD-Aktie: Grotesker Irrtum!
Schwierige Zeiten für die Aktie der BYD. Die Notierungen sind gestern zum Abschluss der Woche schon wieder um -1,7 % nach unten gelaufen. Der Kurs kommt damit auf ein Niveau von nur noch rund 10,52 Euro. Die Aktie kommt einfach nicht ohne weiteres aus der Range zwischen 10 und 11 Euro, wissen die Märkte. Dabei hatten Beobachter hier durchaus auf Besserung gesetzt. Die Chinesen sind immerhin in der Lage, sich derzeit am Exportmarkt (oder an den Expansionsvorstellungen) positiv messen zu lassen. Ganz konkret wurde bekannt, dass z. B. der Fahrzeugverkauf in der EU im November (dies sind die jüngsten Zahlen) um 220 % bzw. etwas mehr verbessert hatte.
Auch die Nachricht z. B. über den Verkauf von E-Bussen an die DB hatte vor kurzem für Aufsehen gesorgt. BYD könnte zudem über den lateinamerikanischen Markt am neuen Mercosur-Abkommen mit der EU (das noch politisch umstritten ist) profitieren. All diese Faktoren spielen derzeit im Befund über die BYD an den Aktienmärkten jedoch keine Rolle, scheint es.
Abwärtstrend ist aufgehalten, nach oben ist es noch enger!
Investoren berücksichtigen vor allem, wie sich zusätzliche Modellreihen auf Kostenstruktur und Produktionsauslastung auswirken. Konkrete Zahlen zu Stückzahlen oder Preisen liegen noch nicht vor und fließen daher nicht in kurzfristige Bewertungen ein.
Auf regulatorischer Ebene bestimmen europäische Vorgaben zur Sicherheit und zum Energieverbrauch die Ausgestaltung neuer Fahrzeuge. Diese Rahmenbedingungen beeinflussen die technische Umsetzung ebenso wie den Zeitplan. Für den Aktienkurs spielen sie insofern eine Rolle, als sie Investitionen und Markteintrittskosten beeinflussen. Also gibt es Bremspunkte.
Damit bleibt BYD an der Börse ein Titel mit klarer charttechnischer Führung. Kursbewegungen orientieren sich an %marken und gleitenden Durchschnitten, während unternehmensseitige Planungen eher im Hintergrund wirken. Solange der Kurs zwischen 10,50 und 11 Euro pendelt, dominiert ein taktisch geprägter Handel mit kurzen Zeithorizonten. Oder anders gesagt: Kurzfristig dümpelt der Markt weit unter den Erwartungen von Analysten mit hohen Kurszielen.
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