Rolls-Royce Aktie: China Airlines sichert Großauftrag
Rolls-Royce hat am Mittwoch einen langfristigen Wartungsvertrag mit China Airlines bekannt gegeben. Die Vereinbarung umfasst 36 Trent XWB-Triebwerke und sichert dem britischen Triebwerkshersteller stabiles Servicegeschäft über viele Jahre. Für Rolls-Royce ist der Deal ein weiterer Beleg für die starke Marktposition im Langstrecken-Segment.
TotalCare-Vertrag mit strategischer Bedeutung
Der Vertrag deckt 30 Trent XWB-97 und sechs Trent XWB-84 Triebwerke ab, die insgesamt 15 Airbus A350-1000 und drei Airbus A350-900 der taiwanischen Fluggesellschaft antreiben. Die Trent XWB-97 ist das einzige verfügbare Triebwerk für die A350-1000 – eine exklusive Position, die Rolls-Royce langfristige Einnahmen aus dem hochmargigen Servicegeschäft sichert.
Das TotalCare-Modell ist für Rolls-Royce zentral: Fluggesellschaften zahlen eine feste Gebühr pro Flugstunde, während der Hersteller Wartung und Ersatzteile übernimmt. Diese Verträge generieren über die gesamte Lebensdauer der Triebwerke stabile Cashflows – ein entscheidender Faktor für die Transformation des Konzerns.
Asien-Pazifik im Fokus
Der China-Airlines-Deal reiht sich in eine Serie erfolgreicher Abschlüsse in der Region ein. Im Juli 2025 hatte Malaysia Airlines 20 Airbus A330neo bestellt und damit 40 Trent 7000-Triebwerke von Rolls-Royce gesichert. Die strategische Bedeutung dieser Aufträge liegt auf der Hand: Asien-Pazifik gilt als wachstumsstärkster Luftfahrtmarkt der kommenden Dekade.
Parallel arbeitet Rolls-Royce an der Wiederherstellung des Vertrauens bei Boeing-787-Betreibern. Neue Hochdruck-Turbinenschaufeln sollen die Laufzeit der Trent-1000-Triebwerke verdoppeln – eine Antwort auf frühere Haltbarkeitsprobleme, die den Konzern Jahre lang belastet hatten.
Jahresergebnisse im Februar erwartet
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die für Ende Februar erwarteten Geschäftszahlen für 2025. Rolls-Royce hat einen operativen Gewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund in Aussicht gestellt. Der freie Cashflow soll zwischen 3,0 und 3,1 Milliarden Pfund liegen.
Diese Prognosen spiegeln die Fortschritte unter CEO Tufan Erginbilgic wider, der seit seinem Amtsantritt auf Effizienzsteigerung und Margenoptimierung setzt. Anleger warten vor allem auf den Ausblick für 2026 – und darauf, ob die Dynamik aus dem Servicegeschäft weiter anzieht.
Rolls-Royce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rolls-Royce-Analyse vom 04. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Rolls-Royce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rolls-Royce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rolls-Royce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








