Rolls-Royce Aktie: Spektakuläre Performance!
Rolls-Royce drückt bei einem der spannendsten Energieprojekte Europas aufs Tempo: Kleine, modulare Atomreaktoren (SMR) sollen in Großbritannien erstmals kommerziell Realität werden. Der Konzern rückt dabei nicht nur technologisch nach vorn, sondern positioniert sich gleich als europäischer Lieferketten-Knotenpunkt. Wie belastbar ist dieser SMR-Vorsprung – und was bedeutet er kurzfristig für die Aktie?
Wylfa soll 2026 starten
Rolls-Royce SMR gilt laut Energy Live News als bevorzugter Bieter für die Entwicklung der ersten britischen Small Modular Reactors. Rückenwind kommt direkt vom Staat: Das Programm wird mit umgerechnet 3,3 Milliarden US-Dollar an öffentlichen Mitteln gestützt. Baustart am stillgelegten, historischen Wylfa-Standort auf Anglesey (Wales) wird für 2026 erwartet.
Technisch setzt das Unternehmen auf ein 470-MW-Druckwasserreaktor-Design. Die ersten drei Einheiten in Wylfa sollen zusammen rund 1,4 GW Leistung liefern – ein wichtiges Etappenziel für die britischen Nuklearpläne. Great British Energy – Nuclear betont zudem den industriepolitischen Aspekt: Britische Firmen sollen über das Projekt den Zugang zur internationalen Lieferkette ausbauen und Referenzerfahrung sammeln.
Europa-Plan und Lieferkette: Partner sind entscheidend
Parallel treibt Rolls-Royce die Industrialisierung über Partnerschaften voran. Mit Kanadas BWX Technologies soll die Beschaffung zentraler Komponenten abgesichert werden, darunter Dampferzeuger, Pumpen, Ventile und Wärmetauscher. Die Kooperation stützt laut Bericht Fertigungskapazitäten in Großbritannien, Tschechien und weiteren Teilen Europas.
Auch die Expansion ist klar abgesteckt:
- Tschechien: Vereinbarungen mit CEZ für den Aufbau von bis zu 3 GW SMR-Kapazität
- Ungarn: Gespräche über künftige Einsatzmöglichkeiten mit Partnern
Als Fernziel kommt noch ein Prestigeprojekt hinzu: Ein nuklearer Mikroreaktor (1 bis 10 MW) für einen Einsatz auf der Mondoberfläche Anfang der 2030er-Jahre.
Blick auf den 26. Februar: Zahlen und Narrative
An der Börse richtet sich der Fokus diese Woche bereits auf den 26. Februar, wenn die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2025 anstehen. Im Trading Update von November 2025 bestätigte Rolls-Royce, beim Jahresziel für den bereinigten operativen Gewinn von 3,1 bis 3,2 Milliarden Pfund im Plan zu liegen.
Für Investoren ist dabei auch die finanzielle Entwicklung wichtig: Unter CEO Tufan Erginbilgic wurde die Bilanz laut Unternehmensangaben deutlich gestärkt – von Nettoverbindlichkeiten von 2,0 Milliarden Pfund (Ende 2023) zu Netto-Cash von 475 Millionen Pfund (Ende 2024) und 1,08 Milliarden Pfund (H1 2025).
Abseits der Nuklearfantasie läuft jedoch eine Debatte im Kerngeschäft weiter: Auf der Singapore Airshow verteidigte die Zivilluftfahrt-Sparte ihre Preispolitik, nachdem Airlines höhere Wartungskosten kritisiert hatten. Rolls-Royce verwies laut Reuters auf Lieferkettenstörungen und geopolitische Unsicherheit. Positiv: Bei Verbesserungen an der Haltbarkeit des größten Triebwerks für den Airbus A350-1000 meldet der Konzern Fortschritte – Modifikationen hätten bereits 60% mehr Zeit am Flügel zwischen Überholungen gebracht.
Einordnend zur Aktie: Der Titel notiert heute bei 15,06 Euro und hat in den letzten zwölf Monaten 91,70% zugelegt.
Zum SMR-Geschäft bleibt die Zeitschiene entscheidend: Großbritannien gilt als aussichtsreicher Kandidat für den ersten kommerziellen SMR-Einsatz in Europa – nennenswerte Ergebnisbeiträge aus der Nuklearsparte erwartet der Bericht jedoch erst Anfang der 2030er-Jahre. Am 26. Februar dürften Anleger daher vor allem darauf schauen, ob Rolls-Royce seine Gewinnziel-Spanne bestätigt und wie klar das Management den Pfad von staatlich gestützter SMR-Planung hin zu belastbaren Aufträgen und Fertigungskapazitäten skizziert.
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