Rolls-Royce Aktie: Regierung liefert Schub
Die Anteilsscheine von Rolls-Royce notieren nahe ihrer Höchststände und die Stimmung könnte kaum besser sein. Nun erhalten Anleger zusätzliche Argumente aus der Politik: Die britische Regierung erwägt offenbar, ihre Verteidigungsausgaben deutlich schneller als geplant hochzufahren. Kurz vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen sorgt dies für neue Fantasie bei dem Triebwerksbauer und wirft die Frage auf: Zündet jetzt die nächste Stufe der Rally?
London drückt aufs Tempo
Auslöser für den jüngsten Optimismus sind Berichte, wonach London das Ziel, 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben, vorziehen könnte. Ursprünglich war dieser Meilenstein erst für die nächste Legislaturperiode vorgesehen, während aktuell ein Ziel von 2,5 Prozent bis 2027 gilt. Doch Premierminister Keir Starmer betonte laut Berichten auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Notwendigkeit, schneller mehr zu investieren.
Für Rüstungskonzerne und Triebwerkshersteller wie Rolls-Royce bedeutet eine solche Beschleunigung der Beschaffungsvorhaben potenziell vollere Auftragsbücher. Der Sektor profitiert ohnehin bereits von den geopolitischen Spannungen und den damit verbundenen Aufrüstungsplänen vieler NATO-Partner.
Starke Performance vor den Zahlen
Das Timing dieser politischen Signale könnte kaum besser sein. Das Unternehmen befindet sich in einer starken Phase: Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Kursplus von fast 88 Prozent zu Buche. Auch fundamental untermauert der Konzern diese Entwicklung durch ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über 200 Millionen Pfund, das bis zum 24. Februar abgeschlossen sein soll.
Neben dem Rüstungsgeschäft liefert auch die zivile Luftfahrtsparte wieder verlässliche Beiträge. Die Flugstunden der Großtriebwerke lagen bereits im Oktober 2025 über dem Niveau von 2019, was für das Wartungsgeschäft essenziell ist. Zudem plant das Unternehmen, mit verbesserten Triebwerken Marktanteile beim Boeing 787 "Dreamliner" zurückzuerobern.
Der Blick richtet sich auf den 26. Februar
Der Fokus der Marktteilnehmer verschiebt sich nun auf den 26. Februar. Dann wird Rolls-Royce seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 präsentieren. Das Management hat einen bereinigten Betriebsgewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund in Aussicht gestellt. Nach der beeindruckenden Kursrally liegt die Messlatte für CEO Tufan Erginbilgiç hoch. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung dürfte sein, ob der Konzern nicht nur die Gewinnprognosen trifft, sondern auch einen überzeugenden Ausblick für das laufende Jahr liefert.
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