Ethereum steht weiter unter massivem Verkaufsdruck. Die zweitgrößte Kryptowährung leidet unter anhaltenden Mittelabflüssen aus den US-Spot-ETFs und verliert zunehmend an Boden. Nun reagiert auch die Großbank Standard Chartered und streicht ihre Prognose für das laufende Jahr drastisch zusammen, was die Verunsicherung im Markt weiter anheizt.

Flucht aus den ETFs

Ein Hauptgrund für die aktuelle Schwäche ist das schwindende Interesse institutioneller Investoren. Am 12. Februar zogen Anleger netto rund 113 Millionen US-Dollar aus den US-Spot-ETFs ab. Dies markiert den zweiten Tag in Folge mit signifikanten Abflüssen.

Besonders alarmierend ist die Breite dieser Bewegung: Betroffen waren sämtliche Produkte am Markt, von Fidelity über BlackRock bis hin zu Grayscale. Seit dem Höchststand im August 2025 hat sich das verwaltete Vermögen (AUM) dieser Fonds laut Daten von CoinGlass um rund 43 Prozent auf nur noch 13 Milliarden US-Dollar reduziert.

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Analysten ziehen die Reißleine

Diese Entwicklung zwingt Experten zum Handeln. Geoff Kendrick, Leiter der Digital-Assets-Forschung bei Standard Chartered, korrigierte seine Erwartungen deutlich nach unten. Er sieht den Boden für Ethereum nun erst bei 1.400 US-Dollar – ein weiteres deutliches Abwärtspotenzial vom aktuellen Niveau bei knapp 1.960 US-Dollar.

Auch das Ziel für Ende 2026 wurde radikal gekappt: Statt optimistischen 7.500 stehen nun nur noch 4.000 US-Dollar auf dem Zettel. Als Belastungsfaktor nannte Kendrick neben den ETF-Abflüssen vor allem das schwierige makroökonomische Umfeld, da Zinssenkungen der US-Notenbank wohl erst Mitte des Jahres zu erwarten sind.

Strukturelle Verschiebungen

Auch abseits der ETFs zeigen sich Warnsignale. Der tokenisierte BUIDL-Fonds von BlackRock diversifiziert zunehmend seine Blockchain-Infrastruktur und verringerte den Ethereum-Anteil auf etwa 35 Prozent zugunsten anderer Netzwerke wie Avalanche oder Polygon. Parallel dazu haben Großanleger („Whales“) ihre Bestände zuletzt deutlich reduziert: Allein zwischen dem 3. und 12. Februar wurden laut Marktdaten rund 160.000 ETH abgestoßen.

Trotz der kurzfristigen Bärenstimmung hält Standard Chartered an der langfristigen Perspektive fest. Das Bankhaus geht davon aus, dass sich die Anlageklasse nach der Bodenbildung im Laufe des Jahres 2026 erholen wird. Das ambitionierte Kursziel von 40.000 US-Dollar für das Jahr 2030 bleibt unverändert bestehen, was das Vertrauen in die fundamentale Bedeutung der Blockchain-Technologie unterstreicht.

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