Die Rocket Lab USA Aktie kletterte am Montag auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 87,90 US-Dollar – getrieben von einem Milliardenauftrag des US-Verteidigungsministeriums. Doch während die Nachrichtenlage bullish erscheint, schichten Führungskräfte in großem Stil um. Wie passt das zusammen?

816 Millionen Dollar vom Space Force

Am 12. Januar 2026 bestätigte Rocket Lab einen Auftrag der United States Space Force im Wert von 816 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen soll bis 2030 insgesamt 18 Satelliten mit Sensoren zur Raketenwarnung und -verfolgung liefern. Der Kontrakt ist Teil des "Golden Dome"-Programms zur Raketenabwehr.

Für Rocket Lab bedeutet das einen strategischen Sprung: Statt nur Trägerraketen anzubieten, liefert die Firma nun komplette Satellitensysteme. Die Investmentbank Baird reagierte prompt und hob ihr Kursziel von 83 auf 100 US-Dollar an. Das Rating "Outperform" bleibt bestehen.

Massive Verkäufe an der Spitze

Zeitgleich trennten sich Insider von erheblichen Aktienpaketen. CFO Adam Spice verkaufte am 5. Januar Aktien im Wert von rund 103 Millionen US-Dollar – mehr als die Hälfte seines Bestands. CEO Peter Beck hatte bereits im Dezember 2025 über 2,5 Millionen Anteile für etwa 141 Millionen Dollar abgestoßen.

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In den vergangenen 90 Tagen summierten sich die Insider-Verkäufe auf knapp 8 Millionen Dollar netto. Zwar halten Führungskräfte weiterhin substanzielle Positionen, doch das Timing wirft Fragen auf: Warum verkaufen sie ausgerechnet während der Rally?

Neutron als Bewährungsprobe

Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 77 preist der Markt perfekte Ausführung ein. Im dritten Quartal 2025 erzielte Rocket Lab 155 Millionen Dollar Umsatz – ein Plus von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Profitabel ist das Unternehmen jedoch noch nicht: 18,3 Millionen Dollar Verlust standen zu Buche.

Der Weg in die Gewinnzone hängt maßgeblich von der Neutron-Rakete ab. Der Start des mittelschweren Trägers ist für 2026 geplant. CFO Spice äußerte sich zuletzt vorsichtig zur sofortigen Wiederverwendbarkeit des Systems und machte weitere Investitionen von der Erprobung abhängig. Verzögerungen könnten die Bewertung schnell unter Druck setzen.

Der Kontrakt mit der Space Force ist real und wertvoll. Die Marktkapitalisierung von 47 Milliarden Dollar erfordert jedoch fehlerfreie Umsetzung – insbesondere bei Neutron. Das Verhalten der Insider legt nahe, dass sie die aktuelle Bewertung für anspruchsvoll halten.

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