Für Rocket Lab läuft es derzeit nach Maß. Neben aufkeimenden Spekulationen um einen Börsengang des Konkurrenten SpaceX treibt ein entscheidender regulatorischer Meilenstein den Kurs an. Die offizielle Freigabe für eine wichtige Übernahme in Deutschland öffnet dem Raumfahrtunternehmen nicht nur technologisch neue Türen, sondern sichert auch den Zugang zu lukrativen europäischen Aufträgen.

Lasertechnologie als Schlüssel

Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium hat grünes Licht für die Übernahme der Münchener Mynaric AG gegeben. Damit sichert sich Rocket Lab die begehrte Laserkommunikationstechnologie direkt im eigenen Haus. Diese optischen Terminals bieten gegenüber herkömmlichen Funkverbindungen enorme Vorteile bei der Datenübertragung und der Abhörsicherheit. Bisher galten sie als kritischer Engpass in den Lieferketten vieler Satellitenbetreiber.

Die Integration von Mynaric ist weit mehr als nur eine technologische Ergänzung. Sie stützt direkt Rocket Labs Rolle bei einem 1,3 Milliarden US-Dollar schweren Vertrag mit der Space Development Agency (SDA) zum Bau von 36 Satelliten. Gleichzeitig etabliert das US-Unternehmen damit seine erste physische Präsenz in Europa. Dieser lokale Fußabdruck ist oft eine zwingende Voraussetzung, um bei Aufträgen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) oder bei kontinentalen Verteidigungsprojekten überhaupt berücksichtigt zu werden.

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Rüstungsaufträge und prall gefüllte Kassen

Zusätzlich zur Übernahme sorgt ein frischer Regierungsauftrag für Optimismus. Das US-Verteidigungsministerium beauftragte Rocket Lab im laufenden Quartal mit 20 Hyperschall-Testmissionen im Wert von 190 Millionen US-Dollar. Damit wächst das Auftragsbuch auf über 70 geplante Starts an.

Um dieses rasante Wachstum zu finanzieren, ist das Unternehmen solide aufgestellt. Die Barreserven übersteigen die Schulden deutlich, was ausreichend Liquidität für die im April anstehende Mynaric-Integration verspricht. Parallel dazu hat das Management ein Aktienverkaufsprogramm über eine Milliarde US-Dollar mit Banken wie Goldman Sachs vereinbart, um bei Bedarf flexibel weiteres Kapital abzurufen.

Wall Street bleibt optimistisch

Die Börse honorierte diese Entwicklungen am Mittwoch mit einem Sprung auf knapp 65 US-Dollar, nachdem die Papiere bereits am Vortag um zwölf Prozent zugelegt hatten. Auch Analysten werten die jüngsten Schritte positiv. Erik Rasmussen von Stifel bestätigte umgehend seine Kaufempfehlung und beließ das Kursziel bei 90 US-Dollar.

Mit dem unmittelbar bevorstehenden Abschluss der Mynaric-Übernahme und einem Rekord-Auftragsbestand geht Rocket Lab gestärkt in das zweite Quartal. Die Kombination aus eigener Lasertechnologie und dem neuen europäischen Standort positioniert das Unternehmen aussichtsreich für kommende internationale Ausschreibungen im Verteidigungs- und Raumfahrtsektor.

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