Rocket Lab rückt einem wichtigen strategischen Ziel näher. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die geplante Übernahme der Mynaric AG genehmigt — der Abschluss der Transaktion ist für April 2026 geplant. Gleichzeitig überraschte CEO Sir Peter Beck mit einer ungewöhnlichen Geste.

Laserkommunikation ins eigene Portfolio

Mynaric ist kein beliebter Zukauf. Das Münchner Unternehmen liefert bereits als Subunternehmer optische Kommunikationsterminals für Rocket Labs laufende Verträge mit der US Space Development Agency — ein Auftragspaket im Umfang von rund 1,3 Milliarden US-Dollar für die Produktion von 36 Satelliten. Durch die Übernahme holt Rocket Lab diese Fertigung ins eigene Haus.

Konkret geht es um die CONDOR-Mk3-Terminals, die künftig intern produziert werden sollen. Das Management verspricht sich davon weniger Abhängigkeit von externen Lieferketten und mehr Skalierbarkeit. Mynaric behält seinen Hauptsitz in München — damit etabliert Rocket Lab erstmals eine dauerhafte operative Basis in Europa.

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Beck verzichtet auf Gehalt und Boni

Zeitgleich mit der Übernahmegenehmigung gab das Unternehmen eine bemerkenswerte Änderung in der Vergütungsstruktur bekannt. CEO Peter Beck reduzierte sein Jahresgehalt freiwillig auf einen symbolischen US-Dollar, verzichtete auf alle Bonusansprüche und ließ 392.155 bereits zugeteilte Restricted Stock Units annullieren. Das freigewordene Kapital soll direkt in Forschung, Entwicklung und strategische Prioritäten fließen.

Marktbeobachter werten diesen Schritt als Signal, dass Becks Interessen künftig fast ausschließlich an der langfristigen Aktienkursentwicklung hängen.

Starkes Fundament, schwacher Kurs

Operativ läuft es rund: Am 28. März absolvierte Rocket Lab seine 85. Mission und brachte zwei ESA-Navigationssatelliten erfolgreich in den Orbit. Der Umsatz wuchs im vergangenen Zwölfmonatszeitraum um rund 38 Prozent auf 601,8 Millionen US-Dollar, der Auftragsbestand überschreitet mittlerweile die Marke von zwei Milliarden US-Dollar.

Trotz dieser Zahlen steht die Aktie seit Jahresbeginn mit rund 22 Prozent im Minus und notiert deutlich unterhalb ihres Januarhochs von 96,30 US-Dollar. Die Kombination aus Mynaric-Integration, Becks Gehaltsverzicht und einem wachsenden Backlog liefert nun die Grundlage, auf der das Management die Investitionsphase rechtfertigen muss.

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