Rocket Lab Aktie: Neuer Mega-Deal lockt
Nach einer rasanten Kursrally zur Wochenmitte nehmen Anleger bei Rocket Lab am Freitag erst einmal Gewinne mit. Die jüngste Euphorie hat jedoch handfeste Gründe. Neben einem historischen Rekordauftrag für Hyperschallflüge treibt vor allem ein mögliches Milliardenprojekt für ein neues Satellitennetzwerk die Fantasie der Investoren an.
Rekordauftrag füllt die Bücher
Die Aktie verzeichnete am Mittwoch einen Kurssprung von über zehn Prozent, bevor zum Wochenausklang bei rund 66 US-Dollar erste Gewinnmitnahmen einsetzten. Auslöser für den vorherigen Höhenflug war ein 190 Millionen US-Dollar schwerer Vertrag über 20 Hyperschall-Testflüge für das MACH-TB 2.0 Programm. Dieser Deal schraubt den gesamten Auftragsbestand des Raumfahrtunternehmens auf über zwei Milliarden US-Dollar.
Allein im ersten Quartal 2026 verkaufte Rocket Lab damit 28 neue Starts. Das entspricht fast dem gesamten Verkaufsvolumen des Vorjahres. Zusätzlich sorgte die Ankündigung der NASA, 20 Milliarden US-Dollar in eine permanent bemannte Mondbasis investieren zu wollen, für branchenweiten Rückenwind.
Vom Raketenbauer zum Satelliten-Riesen?
Abseits der aktuellen Aufträge rückt ein weiteres Großprojekt in den Fokus der Analysten. In der Branche verdichten sich die Hinweise, dass Rocket Lab als Hauptkandidat für den Bau der Satellitenbusse des neuen Equatys-Netzwerks gilt. Das Joint Venture von Viasat und Space42 plant eine gewaltige Konstellation von bis zu 2.800 Satelliten, um weltweite Smartphone-Konnektivität zu gewährleisten.
Marktbeobachter werten die jüngste Kapitalbeschaffung von Rocket Lab in Höhe von einer Milliarde US-Dollar bereits als mögliche strategische Vorbereitung für eine Beteiligung an diesem Vorhaben. Ein Zuschlag würde das Unternehmen endgültig von einem reinen Startdienstleister zu einem führenden Satellitenproduzenten machen. Erste technische Demonstrationen für das Netzwerk sind für Ende 2026 angesetzt.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die fundamentale Entwicklung stützt diese Expansionspläne. Mit einem Jahresumsatz von 602 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von 38 Prozent. Für das laufende erste Quartal peilt das Management bereits Erlöse zwischen 185 und 200 Millionen US-Dollar an.
Entsprechend positiv fällt das Echo der Wall Street aus. Die Investmentbank Clear Street nahm die Beobachtung kürzlich mit einem Kursziel von 88 US-Dollar auf. Die Analysten verwiesen dabei auf das Potenzial der neuen, mittelschweren Neutron-Rakete, deren Erstflug für das vierte Quartal 2026 geplant ist. Needham & Company sieht den fairen Wert der Aktie sogar bei 95 US-Dollar.
Die kommenden Wochen bieten weitere konkrete Impulsgeber für das Papier. Neben dem für Anfang April geplanten Artemis-Start warten Investoren auf eine offizielle Entscheidung im Equatys-Projekt. Spätestens mit der Vorlage der Quartalszahlen im Mai wird das Management detaillierte Einblicke in die Auftragsentwicklung und die genaue Verwendung des frisch eingesammelten Kapitals geben.
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